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MECHANICAL CABARET - Damaged Goods

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Artist MECHANICAL CABARET
Title Damaged Goods
Homepage MECHANICAL CABARET
Label MAJOR RECORDS
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Eine Bemerkung vorab: Warum gerade der Song „GBH“ als erste Singleauskopplung beschlossen wurde, bleibt fraglich. Wahrscheinlich haben die Würfel entschieden. Denn auf diesem Album ist wirklich jedes Lied ein Hit. Hinter MECHANICAL CABARET steht der Londoner Songwriter und Sänger Roi Robertson, der mit „Damaged Goods“ sein drittes Album vorlegt.

Dabei lässt er sein mechanisches Kabarett in einer gekonnten Mischung aus diversen elektronischen Stilelementen tanzen. Einige Stücke klingen nach Synthie-Pop à la COVENANT oder MESH, für die MECHANICAL CABARET übrigens 2006 die Vorband war. „Tabloid Species“ überrascht dann wieder mit klassischen EBM-Basslinien. An anderen Stellen schimmern MARC ALMOND oder frühere DEPECHE MODE durch. Die nennen wir es mal Ballade „Only ever now“ ist das einzige Stück, was es wohl nicht auf eine Tanzfläche schaffen wird, aber ebenso gut aus dem Dunstfeld der italienischen Punch!-Familie entstammen könnte. Dann wieder klingen Sound und vor allem Rois Stimme wie bei GRAPHIK MAGAZIN. Der teilweise leicht arrogante Unterton im Gesang zeigt, dass der Mann weiß, was er kann. Trotz dieser zahlreichen Vergleiche hat MECHANICAL CABARET seinen eigenen Stil und wirkt nicht abgekupfert.

Wer Synthie-Pop, Wave, Electro oder Minimal mag, dem wird dieses Werk gefallen. Trotz eingängiger Melodien und massentauglicher Beats schrammt „Damaged Goods“ noch galant am stupiden Pop-Sumpf vorbei.

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