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MELENCOLIA ESTATICA - Hel

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Artist MELENCOLIA ESTATICA
Title Hel
Homepage MELENCOLIA ESTATICA
Label TEMPLE OF TORTUROUS
Leserbewertung
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Wenn sich eine junge Dame um die übersichtliche italienische Black Metal-Szene verdient gemacht hat, dann sicher Climaxia. So hat diese Frau bereits mit ABSENTIA LUNAE und LINTVER auf sich aufmerksam gemacht und schiebt nun das zweite Album ihrer dritten Band MELENCOLIA ESTATICA ins Rennen.

Um „Hel“ auch entsprechend umsetzen zu können, hat sich die Italienerin tatkräftige Unterstützung geholt und dabei sogar Sänger Afthenkos die Lyrics überlassen. So beherrschen im Gegensatz zum Debüt „Letum“ männliche Vocals die Szenerie der sechs neuen Songs. In diesen ist nach vier Jahren Pause auch eine musikalische Entwicklung zu erkennen. So erkundet man nun die verschiedenen Facetten noch gezielter. Da gibt es auf der einen Seite sehr mystische Ambient-Passagen und auf der anderen roh scheppernde Black Metal-Parts. Diesem sicherlich gewünschten Kontrast der Stile wurde aber anscheinend der rote Faden geopfert. So kann man nur schwer einem theoretisch vorhandenen Weg folgen, geschweige denn einer Story mit wirklichem Spannungsbogen. So folgt auf eine ruhige, düstere Episode, eine vertrackte und roh polternde. Richtig packende Melodien oder gar Soli, die den Vorgänger noch ausgezeichnet haben, fehlen hier fast gänzlich.

Man scheint hier gezielt in Richtung Atmosphäre gearbeitet zu haben. Diese erscheint zwar auch schön düster und mysteriös, wirkt dabei aber eben auch sehr gezwungen und nicht aus dem eigentlichen Sound heraus entstehend. Das hilft es auch nichts, dass das Artwork des Digipacks wirklich sehr gelungen ist. Eine Entwicklung muss halt nicht immer ein Schritt nach vorne sein…

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