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METROLAND - Mind the Gap

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Artist METROLAND
Title Mind the Gap
Homepage METROLAND
Label ALFA MATRIX
Leserbewertung
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5.4/10 (5 Bewertungen)

Wow, schon lange keinen KRAFTWERK-Klon mehr gehört, und im Normalfall muss man das auch mit Vorsicht betrachten, denn alle „Nachahmer“ müssen sich eben an DEM Original messen, aber alleine schon der erste Song „Enjoying the view“ ist so überzeugend, dass ich voller Lust einfach weiterhören muss. Diese Anfangseuphorie wird dann von Track zu Track allerdings immer mehr gedämpft, denn im Endeffekt wird es zunehmend monotoner und die Ideen gehen immer mehr verloren. Schlussendlich fange ich an, den Infotext zu lesen und erfahre, dass „Mind the Gap“ ein spezielles Konzeptalbum sein soll. Außerdem fallen mir die beiden Namen „Passenger A“ und „Passenger S“ auf, die kommen mir doch ziemlich bekannt vor, und das würde dann auch diesen speziellen monotonen Computer-Vocoder Effekt auf der Stimme erklären!

Im Endeffekt kann ich es nicht beweisen, aber es klingt schon nach den Herren A und B von der schwedischen Minimalgruppe SYSTEM und es wäre dann in Wirklichkeit ein neues Album unter neuem Namen, aber die beiden Herren kommen anscheinend nicht von ihrer Ideenlosigkeit los! KRAFTWERK sind halt nicht ohne Grund das Maß aller Dinge, denn sie schaffen es eben mit minimalen Melodien und ganz „besonderen“ Synthesizer-Klängen ihre Qualitäten auf den Punkt zu bringen, das kann man nicht so einfach nachahmen. Tja, somit haben es Alfa Matrix wieder einmal geschafft, nur Mittelmaß zu veröffentlichen, inzwischen ist das Label qualitativ wirklich stark abgeflacht. Abgesehen vom ersten Track möchte aber zum Schluss trotzdem noch „Travelling“ hervorheben, der eine oder andere Song sticht dann doch aus der grauen Masse heraus.

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