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MICHAEL JACKSON - The Stripped Mixes

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Artist MICHAEL JACKSON
Title The Stripped Mixes
Homepage MICHAEL JACKSON
Label UNIVERSAL MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Der King of Pop ist tot. Das hat inzwischen wohl jeder mitbekommen, vor allem die gigantische Plattenfirmen- und Merchandise-Industrie. Nach seinem Ableben besetzten MICHAEL JACKSONs Alben wieder die Topplatzierungen der Charts, etwas, was ihm zu Lebzeiten nicht mehr gelang, zu stark war das Image angeknackst, nachdem er durch sämtliche Gerichtsinstanzen gereicht wurde. Dabei begann die Karriere des Megastars nicht erst mit dem Superseller „Thriller“.

Schon im zarten Alter von 10 Jahren stand der gute Michael gemeinsam mit seinen Brüdern auf der Bühne. Ob freiwillig oder nicht, ist ja immer noch Gegenstand von Spekulationen, jedenfalls war es wohl Vaterliebe, die aus dem unschuldig dreinblickenden schwarzen Jungen mit dem Afro einen Star gemacht hat. Als Sänger der JACKSON 5 sorgte er für Aufsehen, sein kristallklares, kindliches Organ perlte wie Champagner und sorgte bereits in den 70ern für erste große Hits. Eben diese Hits werden nun als „The Stripped Mixes“ noch einmal veröffentlicht, allerdings nicht in den bekannten Fassungen sondern als Rohdiamanten. Vollends konzentriert auf Michaels Stimme zeigen die Original-Motown-Aufnahmen, wie emotional Michael damals Songs wie „Ben“, „We´ve got a good thing going“ oder „Never can say goodbye“ eingesungen hat. Jedoch muss man mit seiner Kinderstimme auch klarkommen, denn die elf enthaltenen Titel lassen Michael nicht selten in äusserst hohe, beinah schrille Stimmlagen wechseln. Dass die Songs noch nicht fertig abgemischt sind, merkt man an der Instrumentierung und den Backgroundchören, welche zwar mit Soul agieren, aber im Alter nicht wirklich gereift sind.

Sicherlich nicht die letzte posthume Veröffentlichung, die erscheint, zeigen „The Stripped Mixes“ Michaels ganz junge Jahre, als Motown-Soul-Marionette. Bekannte Stücke im rohen Urzustand, vollends konzentriert auf seine helle Stimme. Doch wie so oft in Michaels Karriere, hat selbst dieses Album den faden Beigeschmack, daß der Junge der dort singt, zu seinem Erfolg „gezwungen“ wurde.

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