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MIGHT SINK SHIPS - Don’t Say You If You Mean Me

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Artist MIGHT SINK SHIPS
Title Don’t Say You If You Mean Me
Homepage MIGHT SINK SHIPS
Label SWEETHOME RECORDS
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Ja, es gibt in Chemnitz noch andere Bands als KRAFTCLUB. Zum Beispiel MIGHT SINK SHIPS, die jetzt mit „Don’t Say You If You Mean Me” ihre zweite Langrille in die Läden bringen. Ursprünglich vor zehn Jahren in der Karl-May-Geburtsstadt Hohenstein-Ernstthal gegründet, gab’s 2008 das Debüt „Even Nothing Is Definite“ und 2011 mit Marc Ebert einen Neuzugang am Bass, während die beiden Gründungsmitglieder Benjamin Rottluff und Marco Reinhold weiterhin für Gitarre & Gesang bzw. die Drums verantwortlich waren und sind.

Bei MIGHT SINK SHIPS trifft Post-Punk auf Schrammel-Indie, Psychedelic und Kraut-Elemente sowie störrisches Pop-Appeal, was im Falle des Openers „Me Fool“ zunächst einmal im eingängigen Mid-Tempo geschieht. „The Martyr“ gibt im Anschluss bassbetont Gas und lädt auf den Dancefloor, bevor „Sahara“ mit nachdenklichen Melodien folgt. „Count Me Out“ verbindet sanfte Vocals mit knackigen Indie-Sounds, ehe „Naked/Disguise“ leise Töne anschlägt. Auch „Hier It Comes“ hält sich zunächst noch ein wenig zurück, um dann mit „Primacy“ in scheppernde Desert-Rock-Gefilde vorzustoßen. Gut gelaunt und beschwingt geht es mit „The Rest of The World“ weiter und auch „A+ Remedy“ gefällt mit treibenden Sounds, die viel Abwechslung mitbringen und im schrammelnden „Silver To Gold“ münden. Auf der Zielgeraden zeigt „Building A Bridge“ noch einmal Gefühl und den Abwechslungsreichtum der Sachsen.

MIGHT SINK SHIPS servieren mit „Don’t Say You If You Mean Me” fluffige Gitarrenhooks, die spröde genug sind, um nicht als Fast Food für die Ohren unterzugehen und gleichzeitig geschmeidig an den Rezeptoren im Hirn andocken und die Beine in Bewegung setzen.

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