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MIGNON - Kiss of Death

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Artist MIGNON
Title Kiss of Death
Homepage MIGNON
Label IMPEDANCE RECORDS
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Wir schreiben das Jahr 2011, für Mignon Baer, Frontfrau von MIGNON, heisst das: 4 Jahre nach dem Album „Bad Evil Wicked And Mean“. Gleichzeitig heisst es auch, Jahr Null nach KISS OF DEATH. Am 17. Juni erschien nämlich unter diesem Titel das bereits 2. Album der Band. Für mich persönlich sind es die ersten Töne, die ich von dieser Berliner Truppe, bestehend aus Musikern von GARY NUMAN, ASTROVAMPS und PEACHES, höre. Und von der ersten Minute an wird mir bewusst, dass ich seit 2007 etwas verpasst habe.

Eröffnet wird das 11 Lieder umfassende Stück Musik von „Gimme“, einer pogotauglichen Trommelarie, begleitet von harten Gitarrenriffs und leicht verzehrter weiblicher Stimme. Darauf folgt „Hot Love“, aus musikalischer Sicht dasselbe, jedoch nur auf den ersten Blick. Nahezu pornös haucht Mignon Baer die Strophen ins Mikrofon, um dann im Refrain richtig loszulegen und mit den Worten „Love me!“ jeden Hörer von sich zu überzeugen. Zu bewundern ist das auch mit passendem Musikvideo auf Youtube. Der Titeltrack „Kiss of Death“ kommt hingegen düster durch die Boxen, das heisst auf akustischer Sicht weniger Härte dafür mehr Deathrock-Einflüsse. Stimmlich erinnert die Gute mich irgendwie an die Frontfrau von THE CREEPSHOW oder HORRORPOPS, jedoch klingt das ganze weniger nach Surf oder Psychobilly. Sie selbst bezeichnen sich auf ihrer Facebook-Seite als Horror-Rock, ich hingegen würde die Platte kurzum so beschreiben:

Wenn MÖTLEY CRÜE, HORRORPOPS und MISFITS in einer Orgie ein musikalisches Kind gezeugt hätten, so hiesse dieses KISS OF DEATH!!!

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