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MIMOSIS - I am the Grave

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Artist MIMOSIS
Title I am the Grave
Homepage MIMOSIS
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Die 2004 in Leipzig gegründeten Blast-Deather MIMOSIS nehmen sich selber nicht so ganz Bierernst, was der Titel des ersten Demos („Mimosification“) oder die Myspace-addy verraten (/mimosisauswalhalla). Ihre Mucke nehmen sie dafür umso ernster!

Der bisweilen rasend schnell geblastete Opener „Art.Kill.Frequenzy“ bietet diverse Vokallagen, meist Deathgrunzig, dann aber auch Black-Kreischig oder als cleaner Backinggesang! Der gute Chris Pscheidt hat definitiv was auf dem Kasten, wie auch der Rest der Band. Vor allem Schlagzeuger Nick Putzmann ist mal Wahn im Quadrat! Was der bei „Wish You were Dead“ rumblastet, ist aller Ehren wert. Die Produktion von A. Hilbert ballert exquisit und die melodischen Gitarren des Duos Ludwig/ Handrick setzen trotz allen Geschredders immer wieder feine Akzente. Gar Gothic-lastig sounded man in der zweiten Hälfte von „Wish…“, laid-back akustisch mit tiefem clean-Gesang – könnten auch UNHEILIG oder so sein! Wieso man daraus bei 8 Minuten Länge nicht zwei Songs gestrickt hat, ist mir schleierhaft, denn zusammen passt das nun nicht wirklich. Beides sehr geil, aber ein jeweils eigenständiger Song wäre noch geiler und schlüssiger gewesen. Dafür prescht „Ashen“ los wie Luzi, ebenso „Mimosificated“, da werden keine Gefangenen gemacht. Leider ist nach Track Numero 5 („I was the Grave“) und 32 Minuten schon Feierabend. Dieser lange Abschlusshammer zeigt auf, das OPETH längst nicht das Maß aller epischen Death Metal-Dinge sind! Grandiose Melodien treffen auf fieses Gegrunze und MY DYING BRIDE-Melancholieparts inkl. sakraler (Walhalla)Chöre – ganz großes Tennis!!! Aber man kann (und sollte!) ja fix den Reigen erneut starten!

Famoses Teil, darf jeder Death Metaller zu Hause haben!

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