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MINERVE - Sensefication

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Artist MINERVE
Title Sensefication
Homepage MINERVE
Label DEPHYTE RECORDS
Leserbewertung
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1.0/10 (1 Bewertungen)

MINERVE legen dieser Tage ihr neues Album “Sensefication” vor und erreichen damit hoffentlich alle Herzen der vielen E- und S-Pop-Liebhaber. Musikalisch bewegen sich Daniel Wollatz (Gesang & Texte) und Mathias Thürk (Arrangement & Texte) auf dem weiten, offenen Feld der sanften elektronischen Muse mit klassischen und zugleich zeitgemäßen Klängen des S-Pops und einem deutlich erkennbaren sanftem Futurepop-Appeal. Klangliche Paten könnten dabei DE/VISION, COLONY 5, SERO.OVERDOSE oder ANGELS & AGONY sein. „Sensefication“ stellt somit auch ein rundum gelungenes und sehr schönes Album dar. Die 11 Tracks bleiben auf gleich hohem musikalisch-technischen Niveau. Das Songwriting, die Produktion und die Synth-Arbeit sind wieder einmal vollauf gelungen. Textlich widmen sich Wollatz/ Thürk dem unendlichen Feld zwischenmenschlicher Beziehungen, der dazugehörigen unglücklichen respektive gescheiterten Seite und den daraus folgenden Gemütszuständen. Gesanglich erinnert Daniel sogar an Dave Gahan, was nicht vielen Elektrosängern vergönnt ist.

Gerade die entspannt-veträumten und melancholisch-nachdenklichen Seiten des Sommers finden mit diesem 54-minütigem Rundling einen hervorragenden Soundtrack. Diese CD und die Musik von MINERVE funktionieren im Club, auf der Tanzfläche, im Auto, im Garten, in der Straßenbahn, abends auf der Couch und im Körpersystemeigenen Kopfkino gleichermaßen, was man nicht von allen Elektro-Alben behaupten kann… Von „Breathing Avenue“ zu „Sensification“ ist eine gehörige qualitative Verbesserung deutlich hör- und spürbar. Mathias und Daniel legen mit ihrem erneuten MINERVE-Streich die Messlatte für den deutschen S-E-F-Pop-Mix ein Stückchen höher und haben sich eine breitere Basis nebst höherem Bekanntheitsgrad redlich verdient. Als Anspieltipps eignen sich besonders: „Moonadicted“, „Deep inside“, „There is nothing“ und vor allem das wunderschöne „Take me higher“. Allein für den letztgenannten Track lohnt sich schon eine Anschaffung! Auch, wenn ich mich zu wiederholen drohe: Wären doch nur alle sanften Elektroalben so gut…

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