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MOJO JAZZ MOB - …From Between The Fields

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Artist MOJO JAZZ MOB
Title …From Between The Fields
Homepage MOJO JAZZ MOB
Label THIS CHARMING MAN RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (3 Bewertungen)

MOJO JAZZ MOB – ein Bandname, mit dem man nicht unbedingt Stoner, Metal und Southern Rock in Verbindung bringt. Weshalb sich die Herren Adrian Busen (Gesang), Björn Gottmann (Bass), Konstantin Krass (Drums), Martin Tollkötter (Gitarre), Michael Weisser (Gitarre) und Till Junker (Drums) ausgerechnet so genannt haben, entzieht sich meiner Kenntnis, auf dem Zettel hatten die beiden Gründungsmitglieder Martin und Björn auch schon 1997 energiegeladenen Heavy Rock und darauf verstehen sich die Münsteraner auch dieser Tage noch.

Der jüngste Studio-Output heißt „…From Between The Fields“ und bezieht sich wohl auf die idyllische Lage des Proberaums mitten in den weiten Feldern des Münsterlandes. Diese Umgebung muss auf jeden Fall sehr inspirierend gewesen sein, denn das Ergebnis, insgesamt acht Songs, kann sich hören lassen. Dass es bei zwei Schlagwerken und ebenso vielen Gitarren deutlich zur Sache gehen muss, darf vorausgesetzt werden, entsprechend knackig starten die tiefergestimmten Krachlatten auch mit dem straighten „Ghost Echoes“ und auch mit dem sich anschließenden „Serpent Eyes“ beweist der Sechser jede Menge Biss. „Born A Goddess“ hätte für meinen Geschmack ein paar bpm mehr gutgetan, doch mit „Vicious Tongues“ zieht das Tempo wieder an, auch wenn das Songwriting hier nicht sonderlich innovativ ausgefallen ist. Allerdings glaube ich auch nicht, dass die Herrschaften für ihren Oldschool-Sound einen Innovationspreis erwarten. Die Jungs stehen einfach auf die Mucke von Bands wie KYUSS, SPIRITUAL BEGGARS, BLACK SABBATH, C.O.C., FU MANCHU und THIN LIZZY und kochen mit diesen Einflüssen ihr eigenes schmackhaftes Süppchen, das dank druckvoller Songs wie „Warhouse“ oder auch „Hail of Bullets“ mit Sicherheit den Freunde härterer Kost bestens munden wird. „Phoenix“ und „A Wolf In Disguise“ runden das Ganze mit hämmernden Beats und mächtigen Gitarrenriffs ab und lassen ahnen, was man vom MOJO JAZZ MOB live zu erwarten hat.

Hier liegt vermutlich auch die ganz große Stärke der Combo: auf der Bühne nämlich, denn hier können sie ihre Spielfreude und ihr räudiges Temperament am besten zum Ausdruck bringen. Wenn’s frisch auf den Tisch kommt, schmeckt es meistens doch auch am besten, was jedoch in diesem Fall nicht heißt, dass die Konserve „…From Between The Fields“ nicht auch zu gefallen weiß.

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