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MOMENTUM - The Freak is alive

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Artist MOMENTUM
Title The Freak is alive
Homepage MOMENTUM
Label DARK ESSENCE/ KARISMA
Leserbewertung
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Oh, wow… doppelt auf dem falschen Fuß erwischt. Was ist das bitte? Nun, fangen wir mit dem Positiven an: in ihren wenigen lichten Momenten klingen MOMENTUM nach VOIVOD. Fertig. Ansonsten war es das mit dem Guten, welches man über diesen zäh vor sich hin schiebenden Brocken voller Repetitionen sagen könnte.
Heavy? Check. Und die derben (wenn auch eintönigen) Growls im noch am ehesten brauchbaren Opener „Bury the Eyes once Gold“ lassen kurzfristig hoffen. Aber danach folgt ein hypnotisch-öder Song dem nächsten, mit immer wiederkehrenden Gesangsmelodien, lediglich die ab und an eingestreuten indischen Melodien oder die Verwendung einer Sitar (glaub ich) lassen noch aufhorchen. Eigentlich ist der Fisch nach dem einschläfernden Intermezzo „Familiar Unknown“ an Platz 3 gegessen, und man wird, wenn man sich bis zum Ende durchquält (leider muss man jenes so sagen), nicht belohnt. Es sei denn, man steht auf sich im Kreis drehendes Riffing, hin und wieder an NEUROSIS oder auch CULT OF LUNA erinnernde Passagen oder aber auf leicht VOIVOD-esque Schrägheit (ohne deren Klasse zu erreichen).

Wenig Licht, eigentlich auch wenig Schatten, aber trotz des fetten Sounds sehr viel, was sich auf Länge in die sofortige Vergessenheit schwurbelt. Kein Hit, nix was hängenbleibt… somit zumindest für mich etwas, was man einmal hört und danach nicht mehr im Hinterkopf hat. Für Fans der bereits angesprochenen CULT OF LUNA, NEUROSIS, die psychedelischen Momente von VOIVOD („angelRat“) oder aber die richtig langsamen schweren Passagen TYPE O NEGATIVEs… you decide.

Anspieltipp: „Bury the Eyes once Gold“

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