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MONA NYLIN - Presence

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MONA NYLIN
Title Presence
Homepage MONA NYLIN
Label MN RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (3 Bewertungen)

MONA NYLIN kommt gebürtig aus Schweden, wo sie es als Malerin bereits zu einer gewissen Bekanntheit gebracht hatte, bevor sie 2006 ihre erste EP „Child of God“ herausbrachte. Inzwischen ist Mona nach Berlin übergesiedelt und legt mit „Presence“ ihren zweiten Silberling nach.

Der lässt sich mit dem Opener „Cry For You“ zweifellos hochenergetisch an. Es gibt kraftvollen Singer-/Songwriter-Stuff mit einer guten Portion Folk auf die Ohren. Durchaus Zeugs, das nach skandinavischen Wurzeln klingt, aber auch in der Großstadt zu gefallen weiß. Der bundesdeutschen Hauptstadt hat die Schwedin ebenfalls ein Lied gewidmet. Es hört auf den Namen „The Berlin Song“ und schlägt bedeutend ruhigere Töne an. In diesem Stil soll es auf „Presence“ dann auch weitergehen. „Laughing Eyes“ ist so eine extrem getragene Nummer, die nur mit ein paar Klavierakkorden und der Stimme von Frau Nylin auskommt, was für meinen Geschmack ein oder zwei Track lang okay ist, aber nicht unbedingt albumfüllend eingesetzt werden sollte. Gut, mit dem folkigen „Coming Back“ kommt wieder etwas Schwung ins Geschehen, doch bei „Peace of Mind“ ist MONA NYLIN bereits wieder auf der Minimal-Piano-Schiene, die vom reichlich pathetischen „My Love“ abgelöst wird. „Den Vita Staden“ ist ein weiterer Klimper-Schmachter, der zudem noch von Geigen begleitet und in Monas Muttersprache vorgetragen wird. Daneben gibt es auch noch einen französischen Chanson namens „Des Yeux Plus Vastes“ und natürlich auch reduzierte Akustikgitarrenmucke mit etwas zu emphatischem Gesang („Runnin’ High“) und durchaus schönen Klängen „(„Bigger Love“), ehe „Steady“ den Reigen gewohnt dramatisch beendet.

Der Anfang verhieß viel gutes, doch dann wurde mir „Presence“ eindeutig zu eindimensional. Die Vocals hätten sich an der einen oder anderen Stelle besser ein wenig zurückgenommen und dafür Platz gemacht für etwas lebendigere Arrangements. Dann wäre mir vermutlich beim Hören der knapp 37 Minuten Musik auch nicht langweilig geworden.

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