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MONEYBROTHER - Mount Pleasure

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Artist MONEYBROTHER
Title Mount Pleasure
Homepage MONEYBROTHER
Label BURNING HEART RECORDS
Leserbewertung
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Mit seinem dritten internationalen Streich kommt Anders Wendin, besser bekannt als MONEYBROTHER daher. Zwei Jahre nach dem äußerst erfolgreichen „To Die Alone“ (Platz 37 in Deutschland und in der schwedischen Heimat an der Spitze der Charts) legt der Herr ein unterhaltsames Album nach, das den in diesem Jahr nicht vorhandenen Sommer beschwingt ausklingen lässt.

Entsprechend gut gelaunt startet „Guess Who’s Gonna Get Some Tonight“, welches flotte Klavierakkorde, Saxofonspielereien und knackige Gitarrenriffs verbindet. „Down At The R“ beschreibt das Rumhängen mit Freunden in einer Bar. Genauso entspannend wie ein solcher Abend im besten Fall ist, wirkt auch die musikalische Umsetzung des Themas. Ruhige, sehr gefühlvolle Melodien erwarten uns bei „It Will Not Happen Here“, während MONEYBROTHER sich bei „It Might As Well Be Now“ der Unterstützung der norwegischen Sängerin ANE BRUN versichert hat. Eine schöne Singer/ Songwriternummer mit viel Wärme und Tiefe. Beschwingt schließt sich „Any Other Heart“ an, bevor „Just Another Summer“ beweist, dass man Melancholie auch in schnellen Songs unterbringen kann. Herr Wendin ist der Meinung, dass auf jedem Album mindestens ein THIN LIZZY-Rip-Off vertreten sein sollte, diese Quote erfüllt „Will There Be Music?“ in gelungener Weise, dafür versprüht „It Is Time For Falling Apart“ West Coast-Feeling und schon geht’s groovig mit „No Damn! I Don’t Love You“ weiter. Den perfekten Soundtrack für dramatische Abschiedsszenen liefert „I Know It Ain’t Right”, hätte auch ein schöner Schlusspunkt fürs Album werden können, aber wir wollen natürlich nicht den Bonus Track unterschlagen, bei dem schließlich auch „unsere“ Judith Holofernes von WIR SIND HELDEN mitgewirkt hat. Erstaunlicherweise klingt ihre Stimme völlig anders, wenn sie englisch singt: Aus dem netten HELDEN-Mädchen wird plötzlich ein kühler Vamp, ein klasse Titel!

„Mount Pleasure“ nennt sich die Langrille und eine vergnügliche Gipfelbesteigung hat MONEYBROTHER mit seinem letzten Streich auf jeden Fall zu bieten. Elf Songs voller Atmosphäre, mit tollen Arrangements und ganz weit entfernt von der sprichwörtlichen skandinavischen Schwermut.

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