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MONO - Nowhere Now Here

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MONO
Title Nowhere Now Here
Homepage MONO
Label PELAGIC RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Bei japanischen Bands ist mir bisweilen durchaus ein wenig bange. BABYMETAL oder DIR EN GREY sind Beispiele dafür, dass aus Fernost nicht nur Gutes kommt. Anders verhält es sich mit den Instrumental-Rockern von MONO, die schon seit 1999 aktiv sind und es in dieser Zeit auf zehn Alben gebracht haben. Als Support für SÓLSTAFIR hatte ich 2015 bereits live das Vergnügen mit den Japanern. Takaakira ‚Taka‘ Goto (Gitarre), Tamaki (Bass & Piano), Yoda (Gitarre) und der neue Drummer Dahm waren erneut im Studio und erfreuen ihre Fans mit ihrem jüngsten Silberling „Nowhere Now Here“.

Doch halt! Instrumental? Nach dem opulenten Auftakt mit „After You Comes The Flood“ gibt es mit dem atmosphärischen „Breathe“ auch weibliche Vocals zu hören, die schließlich im epischen Titeltrack „Nowhere Now Here“ münden. Hier ziehen die Asiaten über zehn Minuten sämtliche Post-Rock-Register, bevor es mit „Far And Further“ und perlenden Melodien weitergeht. Dezente Klavierakkorde und fordernde Streicher dominieren derweil das nachfolgende „Parting“, um schließlich spätestens mit dem Neunminüter „Meet Us Where The Night Ends“ in emotionaler Selbstvergessenheit zu schwelgen.

In diesem Sinne beschließen MONO „Nowhere Now Here“ auch mit „Vanishing, Vanishing Again“ und hinterlassen das typische wohlige Post-Rock-Gefühl, für das der Produzent Steve Albini bereits zum wiederholten Male mit verantwortlich zeichnet.

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