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MONSTER MAGNET - 25 / Tab

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Artist MONSTER MAGNET
Title 25 / Tab
Homepage MONSTER MAGNET
Label STEAMHAMMER/ SPV
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Hier also nun das 2. Re-Release von MM aus der Reihe „Super Value“. Passend zu der geplanten Euro-Tour schmeißt man neben dem Debüt „Spine of God“ auch noch die damals kurz danach veröffentlichte EP „25 / Tab“ auf den Markt. Und diese bietet augenscheinlich wirklich „Value for Money“, bringen die 4 Tracks doch zusammen gut 56 Min. auf die Uhr.

Und passend zum Grund für die kurzfristig abgesagte 2006er Tour (Fronter Dave landete mit einer Überdosis in der Klinik) klingt auch die Mucke auf dieser Scheiblette. Schon beim eröffnenden „Tab“, einem der ersten Songs von MONSTER MAGNET, fühlt man sich in die 60/70ies zurück versetzt. So hört man während der ersten sechs Minuten nur das gleiche monotone Riff, den gleichen Drum-Rhythmus, darüber einige spacige Effekte, und irgendwer jammert völlig schräg durch die Gegend. Doch dann kommt „Abwechslung“ in die Sache. Denn zu den erwähnten Sounds gesellt sich nun noch eine E-Gitarre, deren Bediener aber genauso dicht zu sein scheint wie der Rest der Band. Jedenfalls kommen da diverse abgedrehte Sounds aus dem Instrument. Bei Check-Point 15Min. gibt nun Fronter Dave einige Lyrics zum besten, die man aber beim besten Willen nicht versteht, da der Sound nicht gerade gut ist, und die Vocals zudem noch ordentlich verhallt worden sind. Ganze 32 Minuten dauert dieser erste Trip. Beim „nur“ 12minütigen „25“ geht es dann schon geordneter zu Werke. Hier kann man eher erahnen, dass die Band auch richtig rocken kann. Zwar noch deutlich ungeschliffener als bei den späteren Hits rockt man auch hier deutlich in den 70ern umher. Verdrehte Riffs, spacige Sounds und ein unbarmherzig treibendes Drumming. Dazu jammert, kreischt und brüllt sich Dave die Seele aus dem Leib. Bei „Lord 13“ wird es dann noch deutlicher, in welche Richtung die Band später rocken würde. Zwar weiterhin deutlich im Kiffer-Sound verwurzelt, klingt dieser Track doch schon strukturierter.

Als Bonus findet man noch eine ganz frühe Live-Version des Klassikers „Spine of God“, welche man von irgendeinem Tape gezogen hat, und die somit auch dementsprechend klingt. Für Spät-68er und Die Hard-Fans ist diese EP sicher genau das richtige. Wer aber in den letzten 10 Jahren Jahren zu Klassikern wie natürlich „SpaceLord“, „Heads explode“ oder „Negasonic Teenage Warhead“ abrockte, dürfte doch seine Schwierigkeiten mit dem deutlich von Drogen beeinflussten Sound aus den Anfangstagen von MONSTER MAGNET haben.

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