Band Filter

MONSTER MAGNET - Milking The Stars: A Re-Imagining of Last Patrol

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MONSTER MAGNET
Title Milking The Stars: A Re-Imagining of Last Patrol
Homepage MONSTER MAGNET
Label NAPALM RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (1 Bewertungen)

MONSTER MAGNET gehören seit ihrer Gründung im Jahr 1989 zu den festen Größen im Bereich Psychedelic Rock und Stoner Metal. Die Band rund um den charismatischen Frontmann Dave Wyndorf hat mit Alben wie „Superjudge“ und „Dopes To Infinity“ echte Meilensteine gesetzt und ist bekannt dafür, gerne auch mal mit neuen Elementen zu experimentieren. So ist es denn auch kein Wunder, dass sich die Band aus New Jersey nun dazu entschlossen hat, mit „Milking The Stars: A Re-Imagining of Last Patrol“ eine Remix-CD (inkl. zwei komplett neuer Songs) ihres letzten Werks zu veröffentlichen, das eigentlich gar keines ist. Sondern viel mehr ein „Was wäre wenn“-Projekt. Wie würde sich dieser Song anhören, wenn er im Jahr 1968 aufgenommen worden wäre? Was passiert, wenn man einen netten Song in einen wütenden verwandelt?

Das Album wird mit dem psychedelischen Instrumentaltrack „Let The Circus Burn“ eingeleitet. Darauf folgt eine neu-imaginierte Version des großartigen „Mindless Ones“, das den Hörer zurück in die Woodstock-Ära mitnimmt und sich passenderweise auch gleich „Mindless Ones ’68“ nennt. Richtig, richtig gut, auch für Leute, die sonst nicht viel mit Stoner Rock anfangen können. Weitere Höhepunkte sind die zwei Rocker „End of Time (B-3)“ und „Hallelujah (Fuzz And Swamp)“. Aber MONSTER MAGNET können auch ganz anders, wie sie mit den ruhigeren Songs „Stay Tuned (Even Sadder)“ und „No Paradise For Me“ zeigen.

Beim Begriff „Remix-Album“ rechnet man ja in der Regel mit dem Schlimmsten. Aber das ist im Falle von „Milking The Sars: A Re-Imagining of Last Patrol“ unbegründet. Denn das Konzept funktioniert hier gut. Der Silberling überzeugt mit denen für MONSTER MAGNET typischen Klangteppichen, die Tracklist ist gut aufeinander abgestimmt. Und das Wichtigste:  Man hat das Gefühl, als hätten einem die neu imaginierten Songs teilweise auch ganz neue Geschichten zu erzählen.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

MONSTER MAGNET - Weitere Rezensionen

Mehr zu MONSTER MAGNET