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MONSTER MAGNET - Spine of God

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Artist MONSTER MAGNET
Title Spine of God
Homepage MONSTER MAGNET
Label STEAMHAMMER/ SPV
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Gerade passend zur 2006er Tour der Monster Magneten wirft ihr Label SPV/ Steamhammer 2 rare Releases aus den Anfangstagen der Band auf den Markt. Das ganze geschieht unter der Maxime „Value For Money“, denn für nicht einmal 9 Euro erhält der geneigte Hörer ein neues Artwork, Liner Notes von Dave himself und im Falle von „Spine of God“ auch noch einen Bonus Track. Ach ja, geile Mucke gibt’s natürlich auch, was die alten Fans schon seit der Erstveröffentlichung 1992 wissen. Damals hatte man gerade einen 6-Tracker beim deutschen Glitterhouse Label veröffentlicht, denn wie Herr Wyndorf so nett im Booklet konstatiert: „Die Deutschen fuhren als erste auf uns ab!“. Danach übernahm er höchstpersönlich den Posten hinter dem Mikro, und los ging es mit den Aufnahmen zum Debüt-Longplayer „Spine of God“, welcher in USA zunächst über Primo Scree und dann via Caroline verlegt wurde. Mit „Superjudge“ aus dem Jahre 1993 hatte man dann schon bei einem Major angedockt… und in meinen Ohren!

Wie so oft bei Debüts scheint das kreative Potenzial zwar noch etwas ungebündelt, aber dafür grenzenlos. Und so finden sich schon alle Trademarks der Psychedelic Stoner Rock Band wieder: Geilste Grooves, atmosphärische Passagen, abgedrehte Texte und Wyndorfs wunderbar ungeschliffener Gesang, hier noch besonders charmant improvisiert. Im Laufe der Zeit wurde man sicher versierter in allen Bereichen, natürlich auch der Produktion, aber so verwegen klang man nie wieder. Nicht umsonst finden auch heute noch Knaller wie die erste Single „Medicine“ ihren Weg in die Setlist, hoffentlich dann auch und gerade wieder 2006. Ob das smoothe „Nod Scene“, die Kifferballade „Zodiac Lung“ oder der von den genialen Dynamikwechseln lebende Titeltrack, das alles klingt heute noch so frisch und unverbraucht wie zum Zeitpunkt der Entstehung. Als Bonus enthält die Scheibe eine bislang unveröffentlichte Demoversion des sich bereits unter den 9 regulären Titeln befindlichen Songs „Ozium“, welche von 2 Drummern getragen wird und laut D.W. „more psych“ ist. Wer würde ihm widersprechen?

Wer also bis jetzt auf dieses Meisterwerk im Schrank verzichten musste, ob freiwillig oder aus Unkenntnis, sollte nun ganz schnell nachlegen und dafür einfach mal auf 2 Schachteln Ziegen verzichten. Am besten gleich im Doppelpack mit dem neuen Studioalbum erwerben, welches ebenfalls im März das Licht der Welt erblicken soll. Dann ist man auch gleich bestens für die zu erwartenden bewusstseinserweiternden Live-Erlebnisse gewappnet…

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