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MONSTROSITY - Spiritual Apocalypse

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Artist MONSTROSITY
Title Spiritual Apocalypse
Homepage MONSTROSITY
Label METAL BLADE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Die meisten jüngeren Death Metal-Fans kennen den Namen MONSTROSITY nur ob des Fakts, dass deren Ex George „Corpsegrinder” Fisher vor gut 10 Jahren zu den Kollegen von CANNIBAL CORPSE wechselte (wie zuvor auch nach und nach fast die gesamte Band, um nur Pat O’Brian oder Rob Barret zu nennen) und dort Nachfolger von SIX FEET UNDER-Sänger und Staubsauger-Growl-Legende Chris Barnes wurde. Zudem half Tony Norman für längere Zeit bei den genialen MORBID ANGEL aus und zockte bei TERRORIZER. So ist Drummer Lee Harrison die einzige Konstante bei MONSTROSITY, gab es doch auch vor „Spiritual Apocalypse“ einen weiteren Wechsel hinterm Mikro, wo sich nun Mike Hrubovcak (VILE) verdingt.

Dieses Durcheinander in der nun über 17 Jahre währenden Band-Existenz dürfte auch der Grund dafür sein, warum den Florida-Haudegen letztendlich der Durchbruch verwehrt blieb. Denn auch wenn die Amis zu jeder Zeit erstklassige Musiker in ihren Reihen hatten, gab es für die Truppe kaum die Chance, sich richtig einzuspielen. Dies merkt man auch dem neuen Album „Spiritual Apocalypse“ recht deutlich an. Zwar gibt es hier soliden Death Metal der klassischen Tampa-Schule auf die Ohren, aber dennoch fehlt der letzte Kick. Da kann Lee Harrison noch so fett die Doublebass fliegen lassen und Tony Norman-Ersatz noch so Riffs und Solis raushauen… Dass kann auf noch so technisch höchstem Niveau geschehen, wenn die Songs nicht stimmig sind, bringt das alles nichts. So rasseln die 46 Minuten in einem zudem eher mageren Sound an einem vorbei und kein Riff, kein Break, kein Blast bleibt irgendwie in den Gehörgängen, geschweige denn Nackenmuskeln kleben. Da hilft es auch nichts, dass Growler Mike phasenweise sehr nach dem Corpsegrinder klingt. Die beste Band-Phase mit dem Debüt „Imperial Doom“ kann man halt nicht wieder zurückholen.

So werden MONSTROSITY wohl weiter hauptsächlich aus den anfangs genannten Gründen bekannt bleiben: „War da nicht Gitarrist X und Sänger Y?“ Denn „Spiritual Apocalypse“ kann zwar spielerisch überzeugen, aber die Songs in Kombination mit dem dürftigen Sound können da nicht wirklich etwas reißen.

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