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MOONCHILD - Nichts ist für immer

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Artist MOONCHILD
Title Nichts ist für immer
Homepage MOONCHILD
Label EIGENPRODUKTION
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MOONCHILD bestehen schon seit 1988 und haben in dieser Zeit bereits einige Alben veröffentlicht. Hatte man in den Anfangstagen noch mit Drumcomputern und Sequenzern gearbeitet, so mutierte die Band um die charismatische Sängerin Susan d’Iavollo nach und nach zu einem „echten“ Vertreter im Metal- und Gothicrock-Sektor. Nun liegt also das neueste Werk des italienisch-deutschen Trios vor, das auf den Namen „Nichts ist für immer“ hört.

„Deine letzte Ruhe“ zeigt bereits, wo es auf dem Album lang geht. Eindringlicher, düsterer Rock mit deutschen Texten, bei denen kein Blatt vor den Mund genommen wird. Auch einen gewissen Ohrwurmfaktor kann man diesem Track nicht absprechen. „Was weißt du denn schon?“ knüpft an den gelungenen Einstieg an. Auffällig ist die sehr markante, ehrlich (oder wie man heutzutage so schön sagt „authentisch“) wirkende Stimme Susans. „Hass-Liebe-Tod“ beginnt mit einem wohlklingenden, fast epischen Synthivoices- und Gitarrenmix. Eine Steigerung dieses Eindrucks folgt bei „Du wirst es bereuen“, der noch mitreissender daherkommt. Dem rockigen „Hey Du!“ folgt „Die Sterne“, der insgesamt ruhiger, aber nicht weniger treibend wirkt. Nach „Deine Augen“ und „Komm, wach auf!“ kommt mit „World of Wonders“ der erste englischsprachige Song des Albums. Obwohl auch dieses Stück nicht schlecht ist, muss ich sagen, dass die deutschsprachigen Kompositionen dennoch deutlich überzeugender und eindringlicher ausfallen. „Schrei nach Dir“ ist ein sehr atmosphärischer Song, der gegen Ende noch etwas an Tempo und Dramatik gewinnt. Ein weiteres Highlight ist „Honey“, das richtig schön nach vorne losgeht. Mit der emotionalen Hymne „Gefühlsdiebe“ wird eine gelungene Veröffentlichung beendet.

MOONCHILD können mit diesem Release spielend überzeugen. Die Sängerin besitzt einen hohen Wiedererkennungswert, die Songs sind eingängig aufgebaut und die Texte transportieren eine klare Message. Generell sei hier auch mal gesagt, dass ich mir die Band perfekt auf einem der zahlreichen Sommerfestivals vorstellen könnte. Ein (Geheim-)Tip für Freunde des Gothicrocks oder des „Female Voices“-Genres. Bleibt noch zu sagen, dass man die Veröffentlichung auf der Homepage der Band beziehen kann. Weiter so!

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