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MOONFROST - Starfall

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MOONFROST
Title Starfall
Homepage MOONFROST
Label GRAVITY ENTERTAINMENT
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
5.5/10 (2 Bewertungen)

Manche Bands haben spürbar zu kämpfen. So merkt man des Öfteren, dass die gesetzten Ziele mit dem vorhandenen Potenzial einfach nicht zu erreichen sind, da kann man sich noch so abrackern. So auch im Fall der Schweizer MOONFROST, die sich mit ihrem neuen Album satte vier Jahre Zeit gelassen haben, einige gute Ansätze und Ideen bieten, diese aber nicht angemessen umsetzen können.

So versucht das Trio, eine aggressive Black Metal-Ausrichtung mit düsteren, melancholischen Facetten zu kombinieren. Das gelingt allerdings nur teilweise. Zu abgehackt und gezwungen werden in den sieben Songs die ruhigeren Passagen an die brutaleren Parts getackert. Flüssige und vor allem schlüssige Übergänge gelingen leider eher weniger. Und das ist wirklich schade, beweisen doch gerade die abschließenden „Cleanse“ und „Cosmic Winter“, dass doch einiges mehr möglich wäre. So rotiert „Cleanse“ energisch nach vorne und überzeugt im Mittelteil mit einem gelungenen Solo. Auch die düster-melancholische Seite mit Spoken Words und Piano-Melodie wirkt gelungen atmosphärisch. Aber auch hier wirken die Übergänge zu diesen eingebauten, ruhigen Passagen sehr abrupt und wie Stückwerk einfach dazwischen geklemmt. Auch das theatralische Finale „Cosmic Winter“ weiss erstmal mit seiner sehr rohen Ausrichtung zu gefallen und hier gelingt plötzlich der Übergang zwischen dem ruhigen Mittelteil mit der akustischen Gitarre zum folgenden Brutalo-Teil schön flüssig und mitreissend. Und auch die spacigen Synthies übertreiben es dieses Mal nicht zu sehr.

So kann man MOONFROST nur empfehlen, „Cosmic Winter“ als Ausgangsposition für die nächsten Kreationen zu benutzen und die Hoffnung nicht aufzugeben. Gute Ansätze sind zumindest vorhanden!

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