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MOR DAGOR - Necropedophilia

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MOR DAGOR
Title Necropedophilia
Homepage MOR DAGOR
Label OBSCURE ABHORRENCE PRODUCTIONS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
5.5/10 (2 Bewertungen)

Böse ratterndes Schlagzeug, sirrende Gitarren und fieser Krächzgesang à la NAGLFAR… richtig! Hier regiert scheppernder Black Metal. Dazu mal noch sehr gut produzierter. Gleich der Opener ´Throne of Flesh“ macht keine Gefangenen, und ballert im Höllentempo erstmal jeden Grashalm nieder. Zwischendurch wird die Raserei aber sehr fein durch eingestreute Death Metal-Parts aufgelockert, während bei den langsameren Passagen des folgenden „Fistfucked in Paradise“ doch schwer mighty IMMORTAL durchschimmern. Aber auch MORBID ANGEL scheint man nicht abgeneigt gegenüber zu stehen. Der Gesang bleibt allerdings permanent bei Krächzfaktor 10, ähnlich NAGLFAR halt, denen man in einigen Passagen auch musikalisch nahe kommt.

„Drenched in Blood“ beginnt dann mit extremsten US-Death Metal-Trümmereien und auch der Gesang wird in entsprechend tiefere Tonlagen verlegt. Ein Bastard aus DEICIDE/ MORBID ANGEL etc. und IMMORTAL. Herrlich! Auch bei dem, von einem, ähm, „lustigen“ Intro eingeleiteten „Corpus Christii“ wechselt der Gesang zwischen Black und Death Metal-Parts, was dem Gesamtsound hörbar gut tut und die Scheibe nicht allzu eintönig werden lässt. „Diabolical Inferno“ rast dann in IMMORTAL/ MARDUK-Höllenspeed aus den Boxen und auch beim Titeltrack nehmen MOR DAGOR den Stiefel kaum vom Gaspedal. Das abschließende „Memento Mori“ zeigt allerdings, dass sie auch anders können und groovt größtenteils in langsameren Regionen herum.

Fans oben genannter Kapellen sollten sich dieses Werk ganz dick auf den Einkaufszettel schreiben!

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