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MORE THAN CROSSED - Two Faced

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Artist MORE THAN CROSSED
Title Two Faced
Homepage MORE THAN CROSSED
Label PLAINSONG RECORDS
Leserbewertung
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7.9/10 (21 Bewertungen)

Bereits seit 2002 existieren MORE THAN CROSSED, die von dem Bruderpaar Stev und Eik Iwan gegründet wurden. Dass die Jungs es wirklich wissen wollen, zeigt schon die Zeit, die die Herrschaften im Berliner Proberaum verbringen, das können gut und gerne mal zehn Stunden täglich werden und entsprechend fanden auch bereits ein Demotape und zwei EPs den Weg zum Endverbraucher, der jetzt dank der Debütlangrille „Two Faced“ mit neuem energie- und emotionsgeladenem Melodic-Punkrock versorgt wird.

Den Anfang macht nach einem orchestralen und sehr dramatischen Intro der Screamo-Blaster „To Those Who Wait“, auf den die Metal inspirierten Tracks „Not Looking Back“ und „Venegeance“ folgen. Auch „What’s Done Is Done“ und „I Can’t Save You From Yourself“ lassen es krachen, um dann Platz zu machen für das radiotaugliche und etwas nachdenkliche „Relief“, bevor „About Me“ wieder auf die Tube drückt. Spätestens mit dem Titelsong „Two Faced“ rastet der Kopf unweigerlich in die dafür vorgesehene Mosh-Position ein, um bei „Bad News“ mit einem untypischen 6/8-Takt konfrontiert zu werden. Treibend geht’s mit „Plastic Life“ und „Single Second“ weiter, dann beschließt die Ballade „Broken Paradise“ den bunten Reigen. Das Stück ist übrigens der meist gewünschte Song auf Konzerten. Entweder sind MORE THAN CROSSED-Fans alle unglücklich verliebt oder Romantiker vor dem Herrn.

Die Kapelle selbst knüppelt nämlich ordentlich, ohne Rhythmus und Melodie aus den Augen zu verlieren. Aber ohne die obligatorische Kuschelnummer sind ja auch weder Platte noch Livegig denkbar.

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