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MORK - Monolitt

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Artist MORK
Title Monolitt
Homepage MORK
Label PEACEVILLE
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MORK wurde 2004 von Thomas Eriksen im norwegischen Halden gegründet. Es handelt sich um ein One-Man-Black-Metal-Projekt, das für Thomas Eriksen lange ein Nebenkriegsschauplatz war, sodass es nach Demos mit Aufnahmen aus 2005 und 2007 und einer auf 100 Exemplare limitierten CD-R, die 2007 in Eigenregie erschien, bis 2013 dauerte, ehe das Debütalbum „Isebakke“ veröffentlicht wurde. Inzwischen hat der achte Silberling das Licht der Plattenläden erblickt und hört auf den Namen „Monolitt“

Das Cover ist in düsteren Farben gehalten und ebenso düster empfängt der Zeremonienmeister Eriksen seine Anhängerschaft. Wie üblich hat Thomas das meiste selbst gemacht, hinter die Schießbude hat er allerdings den Kollegen Asgeir Mickelson gelassen, der dort auch einen hervorragenden, punktgenauen Job gemacht hat. Außerdem durfte und Øyvind Kaslegard seinen Gesang bei „Ferdamann“ zu Gehör bringen. Und was gibt’s auf „Monolitt“ überhaupt auf die Ohren? Nun, „Under Vekten Av Verden“ hält sich schon mal nicht mit einem unnötigen Vorgeplänkel auf. Der Opener reißt einen stattdessen mit bissigem Snarling, rasendem Blasting und eisigen Riffs sofort in die Tiefe. Hypnotische Wiederholungen wechseln sich mit groovigen Ausbrüchen ab und machen den Song zu einem kompromisslosen Einstieg. Auch die erste Single „Ødelagt“ knüpft daran nahtlos an. Dissonante Tremolo-Riffs, kompromisslose Stakkato-Gitarren und ein denkwürdiger Growl setzen früh Akzente, bevor das Tempo einbricht und der Song in bedrückender Schwere versinkt. Eine einsame Gitarrenmelodie kämpft sich durch das Dunkel, ohne es je wirklich zu durchbrechen. Mit „Torden“ rückt die Atmosphäre stärker in den Vordergrund. Wuchtiges Drumming, raumgreifende Langäxte und dezente cleane Background-Vocals verleihen der zweiten Auskopplung einen epischen Anstrich, ohne ihre Direktheit zu verlieren. „Skrømt“ öffnet derweil den Klangraum. Subtile Synths, weit ausladende Krachlatten und Eriksens Vocals verleihen dem Stück eine geisterhafte Note, die sich überraschend gut mit den groovenden Riffs verbindet. Zu meinen persönlichen Highlights zählt das bereits erwähnte „Ferdamann“. Thomas und Øyvind Kaslegard sich ein eindrucksvolles Gesangsduell, während stampfende Rhythmen, schneidende Gitarren und dezente Streicher dem Song eine epische Wucht verleihen. „Inn i en annen sfære“ beginnt ungewohnt zurückhaltend. Melancholische Sechssaiter, subtile Kehlgesänge und ein stetig wachsender Spannungsbogen machen die Nummer zu einem der vielschichtigsten Momente auf „Monolitt“, den sich der eine oder andere Schwarzmetaller vielleicht zunächst erarbeiten muss, aber es lohnt sich auf jeden Fall, dran zu bleiben! Auf der Zielgeraden überzeugt „Martyr“ mit dichtem Groove und markanten Riffs, während „Jutul“ zunächst dissonant und ruppig beginnt, später aber überraschend melodische Akzente setzt. Den Abschluss bildet „Utryddelse“: wütende Riffs, Blastbeats und ein deutlicher 90er-Black-Metal-Einschlag beenden „Monolitt“ konsequent und ohne unnötigen Ballast.

Liebhaber des norwegischen Black Metals sind mit „Monolitt“ auf jeden Fall bestens bedient. Thomas Eriksen aka MORK lässt nichts anbrennen und verirrt sich auch nicht in unnötigen Verschnörkelungen. Es gibt einfach amtlich was auf die Mütze – und das eine oder andere überraschende Topping, das den krachenden Sound aus der Masse hebt.

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