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MOTÖRHEAD - Motörizer

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Artist MOTÖRHEAD
Title Motörizer
Homepage MOTÖRHEAD
Label SPV/ STEAMHAMMER
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.5/10 (6 Bewertungen)

“We are Motörhead and we play Rock ’n’ Roll!!!” Seit Jahrzehnten tönt dieser Schachtruf durch die Hallen unseres Erdballs. Ein Ende ist nicht absehbar. Wie ein junger Knabe zockt sich Mister Lemmy Kilmister über alle Bühnen dieser Welt – dabei ist der Brite mittlerweile bereits 62 Jahre alt. Doch kein Grund, leise Töne anzustimmen. Während sich andere „old school“ Bands nur noch mit dem Aufwärmen ihrer alten Hits begnügen und jede Tour als ihre letzte ankündigen, veröffentlichen MOTÖRHEAD in schöner Regelmäßigkeit Platte um Platte. Vor allem die letzten beiden Scheiben „Inferno“ und „Kiss Of Death“ sprühten nur so vor jugendlicher Energie und verhalfen Lemmy und Co. zurück auf den Thron. Leider kann „Morörizer“ da nur begrenzt anknüpfen. Von einem enttäuschenden Album zu sprechen wäre aber Frevel. Denn wer kann schon von MOTÖRHEAD enttäuscht werden? Jeder weiß, was ihn erwartet und das bekommt er auch.

Hier wird auf Altbewährtes gesetzt und eine räudige Rock ’n’ Roll Nummer nach der nächsten durch die Box gejagt. Dennoch fehlen die Überraschungsmomente, die vor allem „Inferno“ vor vier Jahren auszeichnete. Mit dem Opener „Runaround Man“, „Teach You How To The Sing The Blues“ und „The Thousand Names Of God“ sind dennoch einige wunderbare Arschtritt-Nummern vertreten. Ach was erzähl ich da? Eigentlich ist jeder Song ein wuchtiger Tritt in die Fresse. Mal schleppend („When The Eagly Screams“), mal quälend („One Short Life“) und auch mal punkig („Rock Out“) – das Dreiergespann bleibt sich seiner Devise treu und liefert Rotz Rock in Reinkultur. Bei „English Rose“ erfreut uns der Großmeister des Whiskey-Rock obendrauf mit einer kurzen aber prägnanten A Capella-Einlage.

So muss man im Endeffekt attestieren, dass „Motörizer“ erneut ein starkes MOTÖRHEAD-Werk geworden ist. Nicht überragend wie „Inferno“, aber immer noch knackig genug, um allen vorlauten Hüpfern eine Lehrstunde in Sachen dreckiger Rock ’n’ Roll erteilen zu können. Aber eins muss noch gesagt werden: Laut Hören ist Pflicht!

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