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MOUNT SHASTA COLLECTIVE - Beast

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MOUNT SHASTA COLLECTIVE
Title Beast
Homepage MOUNT SHASTA COLLECTIVE
Label TIMEZONE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.2/10 (13 Bewertungen)

Das MOUNT SHASTA COLLECTIVE ist im fränkischen Nürnberg zuhause und hat sich fetten Gitarrenrock auf die Fahnen geschrieben. Mit „Beast“ präsentieren Markus Künzel (Vocals), Thomas Hummel (Drums), Stefan Hummel (Gitarre), Norman Theml (Bass), Marco Kies (Gitarre) und Thomas Ermer (Synths) ihren zweiten Longplayer und empfehlen sich insbesondere den Anhängern des Post Rocks.

Gleichwohl hört man bei den Franken durchaus genreübergreifende Stilmittel heraus. So gibt’s beim Opener „The Cold“ auch Doomiges auf die Ohren, während das nachfolgende „The Red Below“ mitsamt ruhigeren Passagen straight nach vorn drängt. Verbindende Elemente sind in jedem Fall die krachenden Sechssaiter und die raue Rockröhre des Fronters Markus Künzel. In diesem Sinne schließt sich auch das druckvolle „Fear“ an, ehe es der Titeltrack „Beast“ mit verringertem Tempo ordentlich scheppernd lässt. „Hunt Them Down“ übernimmt mit stoischer Ruhe und Unheil verkündenden Langäxten, die den geheimnisvollen Gesang der Nummer begleiten. Am Ende löst sich die Spannung in knackigen Gitarrenwänden auf, die auch bei „Apathy“ zum Einsatz kommen. Hier wird erneut mit harten und zarten Tonläufen gespielt, während „Flame“ die Köpfe zum Nicken bringt und „The Bells“ zum letzten Gefecht läuten. Es geht zu einem Text von Edgar Allan Poe nochmals auf Slow-Motion-, keinesfalls jedoch auf Kuschelkurs, bevor der „Mount Shasta“ im Wesentlichen instrumental erklommen wird.

Zweifellos trägt die prägnante Stimme von Markus Künzel wesentlich zum Hörgenuss von „Beast“ bei. Doch auch die Kollegen an den Instrumenten verstehen ihr Handwerk und sind mit viel Spielfreude bei der Sache. An der einen oder anderen Stelle hätte ein wenig mehr Drive den Sound des MOUNT SHASTA COLLECTIVEs vielleicht noch runder gemacht, doch das ist Kritik auf hohem Niveau.

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