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MOURNING BELOVETH - A Disease For The Ages

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Artist MOURNING BELOVETH
Title A Disease For The Ages
Homepage MOURNING BELOVETH
Label GRAU/ PROPHECY
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Während sich das Wetter so langsam dazu entschließt, etwas frühlingshafter zu werden, was bei den meisten wohl die Stimmung erheblich heben dürfte, entschließen sich MOURNING BELOVETH mit ihrem mittlerweile vierten Werk „A Disease For The Ages” einen gar traurig-verzweifelten und tonnenschweren Doombrocken auf die Hörerschaft loszulassen. Diese Scheibe ist pure Verzweiflung und will so gar nicht zur Jahreszeit passen. Lassen wir die äußeren Umstände aber einmal beiseite, so ist es den Iren zweifelsohne gelungen, ein wirklich wunderbar doomiges Hörerlebnis in fünf Songs verpackt zu erschaffen. Man hält am Stil der Vorgängeralben fest, klingt aber keineswegs ausgelutscht, im Gegenteil!

Alle, die gerne ein Scheibchen schnörkellosen Death Dooms, ohne Keyboardspielereien, Frauengesang und dergleichen ihr Eigen nennen möchten, sind hier absolut an der richtigen Adresse. Wer bis dato dachte, dass derartige Elemente auf einem solchen Werk vorhanden sein müssten, wird hier eines Besseren belehrt. Sänger Darren growlt in den tiefsten Tonlagen, was das Zeug hält, während Gitarrist und Sänger Frank cleanen Gesang beisteuert. Trotz aller Verzweiflung gelingt es den Iren, Melodien zu zaubern, die formidable Ohrwürmer abgeben, wie z.B. der Opener „The Sickness”. Im Gegensatz dazu wabert das folgende „Trace Decay” um einiges zäher aus den Boxen. „Primeval Rush” ist mit fast 13 Minuten der längste Brocken der Scheibe und beginnt getragen mit Akustikgitarren, bleibt auch sonst recht ruhig und unterscheidet sich so etwas von den anderen vier Stücken. Wer nun immer noch nicht verzweifelt genug ist, dem dürfte das folgende „The Burning Man” einen weiteren Stoß in die Abgründe der Doomwelt verpassen. Mit „Poison Beyond All” setzen MOURNING BELOVETH dann zur finalen, gewohnt eingängigen, Doomattacke an.

„A Disease For Ages” – Das sind 5 Songs, die es aber auf eine beachtliche Spielzeit von 56 Minuten bringen. Eine Scheibe, die jeder Doomfan, und vielleicht auch solche, die es noch werden wollen, im Schrank stehen haben sollten. An diesem Album kommt man einfach nicht vorbei!

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