Band Filter

MUDHONEY - Vanishing Point

VN:F [1.9.22_1171]
Artist MUDHONEY
Title Vanishing Point
Homepage MUDHONEY
Label SUB POP
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Da haben MUDHONEY aus Seattle doch auch schon mehr als ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel. Bis auf Bassist Guy Maddison, der 2001 zu Mark Arm (Gesang), Steve Turner (Gitarre) und Drummer Dan Peters stieß, ist die Kapelle noch immer in Originalbesetzung unterwegs, wobei MUDHONEY inzwischen eher ein Hobby der Protagonisten ist und die letzte Platte „The Lucky Ones“ bereits vor fünf Jahren erschienen ist.

Das neunte Studioalbum hört auf den Namen „Vanishing Point“ und umfasst zehn Tracks. Los geht’s mit dem schwurbeligen „Slipping Away“, mit dem MUDHONEY ihrer Vorliebe für psychedelischen Krautrock frönen, ehe „I Like It Small“ mit punkigen Sounds den kleinen Dingen im Leben gedenkt. In ähnlicher Weise schließt sich auch „What To Do With The Neutral“ an, bevor „Chardonnay“ es ordentlich krachen und „The Final Course“ es amtlich grummeln lässt. Einigermaßen verschroben folgt das dissonante „In This Rubber Tomb“, um mit der HENDRIX-Gedächtnisnummer „I Don’t Remember You“ einen raubeinigen Stomper ins Rennen zu schicken. Das lärmende „The Only Son of The Widow From Nain“ wird vom scheppernden „Sing This Song of Joy“ abgelöst, während das finale „Douchebags On Parade” erneut Protopunk, Garagenrock und psychedelische Einflüsse vereint.

MUDHONEY gelten als Erfinder des Begriffes „Grunge“. Sie sind einer der punklastigen Ableger des legendären Seattle-Sounds und zweifellos auch anno 2013 noch eine Größe, mit der man rechnen muss. Da ihre Mucke jedoch nicht wirklich eingängig und damit nur bedingt gut zu verkaufen ist, wird die Musik wohl auch in Zukunft ein zeitintensives Hobby der Bandmembers bleiben.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu MUDHONEY