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MYSTIC PROPHECY - Regressus

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Artist MYSTIC PROPHECY
Title Regressus
Homepage MYSTIC PROPHECY
Label Nuclear Blast
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Regressus bedeutet übersetzt etwa so viel wie die Rückkehr. Eine passende, wenn vielleicht auch nicht in diesem Zusammenhang beabsichtigte Wahl, denn MYSTIC PROPHECY kehren nämlich mit ihrem zweiten Longplayer im Gepäck zurück. Nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass die vier Musiker allesamt auch noch anderweitig zocken. Vor allem Gus G. bedient die Axt außerdem bei Dream Evil, der Death Metal-Combo Nightrage (mit Tomas Lindberg als Vocalist) sowie Firewind; seine Kollegen R.D. Liapakis (Gesang), Martin Albrecht (Bass) und Dennis Ekdahl (Schlagzeug) sind neben MYSTIC PROPHECY noch bei Valley´s Eve bzw. Raise Hell am Start.

Aber ein Projektcharakter sollte von Beginn an nicht entstehen. Dazu widmet man dem Songwriting zu viel Aufmerksamkeit um nicht nur mal eben eine Scheibe rauszuhauen. Dies sprach sich selbst bis nach Donzdorf herum und Nuclear Blast waren sofort an der Veröffentlichung des Langeisens interessiert. Scheinbar ist bei einigen großen Labels derzeit ohnehin mal wieder so etwas wie eine Power Metal-Offensive angebrochen. Das Debut „Vengeance“ erschien jedenfalls noch bei einer wesentlich kleineren Plattenfirma.

Musikalisch dreht sich alles – wie schon angedeutet – um Power Metal. Dadurch, dass die Jungs aber mit ihren anderen Bands stilistisch ein breites Spektrum abdecken, bringen sie so verschiedenste Einflüsse mit ein und lassen die ganze Angelegenheit ziemlich heavy werden. Dies macht sich insbesondere in der Gitarrenarbeit bemerkbar, welche für Power Metal-Verhältnisse recht harte Riffs hervorbringt. Hier zeigt Gus auch mit einigen netten Solis, dass er flexibel ist und in spielerischer Hinsicht einiges auf dem Kasten hat. Wer auf Melodie und eingängige Refrains steht, kommt hier ebenso auf seine Kosten, wobei mir speziell die erste Hälfte der 12 Tracks doch wesentlich besser gefällt. Danach nimmt die Nackenbrecherqualität etwas ab. Dennoch kann man von einem soliden Album sprechen, das darüber hinaus auch relativ straight ist.

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