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MYSTIC PROPHECY - Savage Souls

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Artist MYSTIC PROPHECY
Title Savage Souls
Homepage MYSTIC PROPHECY
Label MASSACRE RECORDS
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Mit ihrem 4. Album „Savage Souls“´ blasen die deutschen Power Metaller MYSTIC PROPHECY zum Großangriff. Gleich der speedig/ thrashige Opener „Shadows beyond my Soul“ fönt einem die Matte gerade! Was ein Pfund! Liegt natürlich auch an dem enorm druckvollen Soundgebräu von Fredrik Nordström, produziert hat allerdings Bandkopf R. D. Liapakis.

„Master of Sins“ setzt den Ballersound ein wenig getragener fort und glänzt mit einem geilen und typischen Power Metal-Solo gegen Ende, womit die Band, neben den hervorragenden Vocals von Exil-Grieche R. D., ihren Roots treu bleibt. Das folgende „Evil Empires“ bläst Euch allerdings vom Hocker! Eine Thrashbombe mit Deathmetallischem Eingangsgrunzer von „Lia“, die sogar locker gegen das absolute Überwerk von NEVERMORE anstinken kann! Gerade hier macht sich wohl der Einstieg von Schlagwerker Matthias Straub bemerkbar, da dessen Hauptcombo SACRED STEEL ja ebenfalls bretthart durch die Botanik hoppelt. Ferner ist mit Markus Pohl von SYMPHORCE ebenfalls ein Herr des härteren Power Metals an der 2. Klampfe. Mit dem enorm fett groovenden Titeltrack punktet man munter weiter, nach BRAINSTORM kommen Europaweit mittlerweile gleich MYSTIC PROPHECY! Bei „In the Darkness“ zündet man nicht nur eine geil Arschtretende Doublebassgranate, sondern auch einen absoluten Weltklasserefrain! Perfekter Mitgröler und einmal mehr geiler Gesang, der auch bei der halbakustischen Passage locker bestehen kann. Ansonsten wird weiterhin gebrettert, was das Zeug hält. „Deception of Hate“ und „Sins and Sorrows“ wären vor 15 Jahren als lupenreiner technical Thrash durchgegangen. Aber eigentlich völlig egal, wie man das Baby nennt, dat is einfach geilste Mucke!

Da auch die restlichen vier Tracks „Best Days of my Life“, „Nightmares of Demon“ (geiler Mitgröl-Thrasher!), „Victim of Fate“ (keine HELLOWEEN-Coverversion) und der ruhigere Halbballaden-Rausschmeißer „Into the Fire“ diesen Topstandard locker halten, muss man hier von einem Pflichtkauf sprechen! Freue mich schon auf den Alarm, den die Jungs Live entfachen werden.

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