Band Filter

Request did not return a valid result

NAPALM DEATH - Time waits for no Slave

VN:F [1.9.22_1171]
Artist NAPALM DEATH
Title Time waits for no Slave
Homepage NAPALM DEATH
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.3/10 (169 Bewertungen)

An der Mutter aller Grind/ Lärm/ Extrem-Bands kommt man auch im 27. Jahr (!!!) der Bandgeschichte nicht vorbei und alle Nachwuchskrachmaten haben nach wie vor nicht einmal den kleinsten Hauch einer Chance, auch nur irgendwann mal ansatzweise am Thron zu rütteln: NAPALM DEATH prügeln sich auf ihrem neuesten Masterpiece durch 14 (Digi-Pack 16) Songs, die in Sachen Brutalität und Extremität erneut das Maß aller Grind-Dinge sind.

Mit einer völlig wahnsinnigen Hyperblastattacke wie „Work to Rule“ lässt man sämtlichen Blackheimern die Schminke aus dem Gesicht bröckeln, in Sachen groovende Urgewalt sieht der gesamte Extrem-Sektor nur die Rücklichter der britischen Institution! Doch schon der simple Ultragrinder „Strong-Arm“ zu Beginn erstickt jede unsinnige Hoffnung auf gemäßigte Tonarten… Barney röhrbrüllt wie in besten angepissten Zeiten, Mitch kreischt die Backings sicker und öfter denn je, die Blasts sind einfach das Nonplusultra und der Groove zwischendurch sorgt für achteckige Nackenwirbel. Perfekter und fetter grinded niemand! „Diktat“ groovt noch höllischer, das besagte „Work to Rule“ bläst Euch vom Rasen und mit „On the Brink of Extinction“ dürfte der nächste Moshpit-Hit geboren sein! Der Titeltrack glänzt dann mit den Napalm-typischen Industrial-Elementen, blastet aber sonst mit Lichtgeschwindigkeit, als gäbe es kein Morgen. Wo die Jungs nach wie vor ihre Aggressionen her nehmen? Keine Ahnung, muss aber ein Jungbrunnen sein! Man kann mit Fug und Recht behaupten, das „Time waits for no Slave“ das kompletteste Album der Bandhistorie ist und zu den Wichtigsten zählt (neben den Bahnbrechenden ersten beiden Alben „Scum“ und „From Enslavement to Obliteration“), was auch an dem endlich mal mörderisch druckvollen Sound liegt.Das vertrackte und ebenfalls leicht Industrial-gesprengselte „Life and Limb“ böllert dann mal ohne Hyperblast, „Downbeat Clique“ fährt mit einem Death Metal-Breitwandriff an, bevor der Napalm-Grind um sich greift. Mitchs Gekreische ist sicker und kranker wie dreiviertel der Black Metal-Möchtegerns zusammen gerne wären. Das klinische Industrial-Riffing inklusive der verfremdeten Backingvocals über dem Megageblaste von Danny gibt der Rakete „Fallacy Dominion“ die richtige Würze und dem Album die nötige Abwechslung. Das spacig beginnende „Passive Tense“ groovt Dir den Fuß ab und ist im Chorus gar fast als hittig zu beschreiben (ohne dabei auch nur im Geringsten kommerziell zu wirken… dafür sorgt schon Mitch am Backing-Mikro!).

Wie man hört folgt eine Offenbarung der Nächsten und nach 50 Minuten bluten die Ohren, fordern allerdings auch eine sofortige Nachladung! Nach dem rollenden „Larceny of the Heart“, dem schräg riffenden Brecher „Procrastination on the Empty Vessel“, der Raserei „Feeling Redundant“, dem Mosher „A No-Sided Argument“ und der Abrissbirne „De-Evolution Ad Nauseum“ ist die Zeit für die Repeat-Taste gekommen. „Time waits for No Slave“? NAPALM DEATH in Perfektion!

GRIND AS FUCK!!!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

NAPALM DEATH - Weitere Rezensionen

Mehr zu NAPALM DEATH