Band Filter

NARCOZE - Genoma

VN:F [1.9.22_1171]
Artist NARCOZE
Title Genoma
Homepage NARCOZE
Label Cruz Del Sur Music
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

„Genoma“, das Debutalbum von NARCOZE, ist in Südamerika bereits im Herbst letzten Jahres erschienen und wurde nun von Cruz Del Sur Music für Europa lizensiert. Ich weiß zwar nicht, wieso sich die Kapelle gerade diesen Namen ausgesucht hat, aber die Scheibe raubt mir weder in positiver noch in negativer Hinsicht die Sinne. Während es ja zum einen nicht schlecht ist, dass die Mucke nicht als Schlafmittel dienen kann, löst sie auf der anderen Seite aber auch keine zu großen Begeisterungsstürme aus.

Es handelt sich um brasilianischen Heavy Metal, der Einflüsse vom 80-er Metal bis zu den symphonischeren Varianten der Neuzeit vorweisen kann und auch progressive Elemente enthält. Man selbst bezeichnet sich als unter anderem von Symphony X, Rush, Savatage und Children of Bodom beeinflusst, was durchaus ein weites Feld abdeckt. Fakt jedenfalls ist, dass der Gesang von Carlos Sousa vage in Richtung Sentenced geht. Als einem der 10 vertretenen Stücke hat man sich „Signs of the night“ von Viper angenommen. Außerdem ist dem ein oder anderen vielleicht Drummer Luciano Toledo von seiner Tätigkeit bei Dark Avenger bekannt.

Letztlich bringt es „Genoma“ immerhin auf eine Stunde ordentlich gespielte Musik, die zumindest nicht dem typischen Heavy/Power Metal-Schema der allseits bekannten Bands und deren Klone entspricht. In ihrer Heimat, wo man auch schon die Bühne mit Acts wie Ratos de Porao, Krisiun oder Angra geteilt hat, sind NARCOZE daher sicher nicht die Unbeliebtesten, ob es aber reicht, um sich im übersättigten europäischen Markt durchzusetzen, bleibt abzuwarten.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu NARCOZE