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NARNIA - The great fall

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Artist NARNIA
Title The great fall
Homepage NARNIA
Label Nuclear Blast
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.0/10 (4 Bewertungen)

Seit ihrem Debut-Album „The awakening“ im Jahre 1998 tragen NARNIA schon in der Tradition älterer skandinavischer Melodic-Metal-Größen zur schwedischen Metal-Szene bei und auf ihrer vierten und neuesten Scheibe „The great fall“ zeigt sich die Erfahrung, die der Fünfer bislang sammeln konnte. Gängige Klischees werden zu großen Teilen vermieden, das Material wirkt stärker auf den Punkt gebracht und deckt ein breites Spektrum des Melodic-Bereichs ab.

Nach einem kurzen Intro erklingt mit „The countdown has begun“ gleich zu Beginn ein Ohrwurm vor dem Herrn in Form eines treibenden Double-Bass-Krachers. „Back from hell“ schließt nahtlos an. Hier wechseln sich kraftvolle Riffattacken mit Akustik-Passagen ab und auch Sänger Christian zeigt sich stimmlich variabel. Nur damit keinerlei Verwirrung entsteht noch die Info, dass es sich nicht um einen neuen Frontmann handelt und Christian Liljegren lediglich im Zuge seiner Heirat den Nachnamen seiner Angebeteten angenommen hat und daher nun Rivel heißt.

In „No time to lose“ werden dann erstmal balladeskere Töne angeschlagen und in einem ausgedehnten Solo-Part kann Gitarrist Carljohann Grimmark Gespür für die gefühlvolle Handhabung seiner Axt beweisen. „Innocent blood“ beginnt im Anschluss mit Piano-Klängen und entwickelt sich zu einer Midtempo-Hymne. Es folgen zwei Instrumentals, in denen Carljohann erneut sein Malmsteen-beeinflusstes Gitarrenspiel ausleben kann, mit „Desert Land“ (genauso betitelt wie der 2001-er Longplayer) allerdings auch ein schwächerer Song dabei ist. Dazwischen geht es noch mit dem flotteren „Judgement day“ mit mehr Power zur Sache (hier steht Hammerfall-Drummer Anders auf der Gästeliste), bevor mit dem monumentalen 14-Minuten-Epos „The great fall of man“ zum finalen Schlag ausgeholt wird. Dabei kommt auch ein Stockholmer Chor zum Einsatz und weitere Credits für zusätzliche Lead Vocals gehen an den Saviour Machine-Frontmann Eric Clayton. Nebenbei wird die Gesamtspielzeit so auf satte 54 Minuten gebracht.

Die Produktion ist klar und trocken und lyrisch handelt es sich um ein Konzeptalbum. Im einzelnen kann ich hierzu nicht Stellung nehmen, da mir die Texte leider nicht vorliegen, aber den Songtiteln nach zu urteilen dreht sich vieles um den besorgniserregenden Zustand der Erde sowie Krieg und Verderben unter den Menschen, verpackt in eine christliche Message. Kaufinteressierte können ab dem 07. April zuschlagen.

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