Band Filter

NARSILION - Namárië

VN:F [1.9.22_1171]
Artist NARSILION
Title Namárië
Homepage NARSILION
Label ARS MUSICA DIFFUNDÉRE
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.2/10 (5 Bewertungen)

Und mal wieder hat eine CD den Weg auf meinen Schreibtisch gefunden, über die es lohnt zu schreiben. NARSILION aus Spanien veröffentlichen bereits ihr drittes Album mit dem klangvollen Namen „Namárië“. 1999 als Soloprojekt von Sathorys Elenorth unter dem Namen ARANMANOTH gegründet und dann in ORDO FUNEBRIS umbenannt, als Lady Nott hinzu km, wurden zunächst verschiedene Demos veröffentlicht, bevor man sich kurzzeitig wieder trennte. Im Jahr 2003 fand man dann erneut zusammen und agiert seitdem gemeinsam unter dem Namen NARSILION. 2004 erscheint das von Kritikern gelobte Debütalbum und im Jahr 2006 können die beiden mit ihrem zweiten Werk sowohl Erfolge in den USA als auch in Europa feiern. 2007 werden sie für einen Auftritt auf dem bekannten WGT engagiert.

Musikalisch bewegen sich NARSILION zwischen Folk und Neoklassik, wobei die Folkelemente doch überwiegen. Fauna und Flora spielen in den Songs eine große Rolle und es sind auch immer wieder Geräusche aus der Natur eingefügt worden. Zum Beispiel hört man zwischendurch einen Bach rauschen, leises Vogelgezwitscher oder wie der Wind durch die Bäume streicht. Dadurch bekommt das Album einen sehr meditativen Charakter. Die Texte sind, bis auf „Who can dream forever“, alle auf Spanisch gehalten, was durchaus interessant ist, hebt sich halt von dem Üblichen ab. Als Inspirationsquelle nennen die Künstler vor allem die immerwährenden Themen Traurigkeit und Einsamkeit, was in den einzelnen Liedern auch sehr deutlich zum Vorschein kommt. Insgesamt ist „Namárië“ sehr ruhig und funktioniert gut als Entspannungsmusik. Vorherrschende Instrumente sind die Flöte und das Klavier. Spannend wird es durch den sowohl männlichen wie auch weiblichen Gesang, der sehr professionell und ausgereift klingt. Das Lied „O sonar das Aguas“ (wenn mich meine spärlichen Spanischkenntnisse nicht täuschen, müsste es in etwa „Der Klang des Wassers“ bedeuten) ist unterlegt mit Möwengeschrei und Meeresrauschen und wartet mit einer Melodie auf, die mir sehr bekannt vorkommt und die man wohl auf fast jedem Mittelaltermarkt schon mal gehört hat.

Insgesamt finde ich „Namárië“ sehr gelungen und professionell umgesetzt. Es ist vielleicht nichts für alle Lebenslagen, aber welche Musik ist das schon. Ich würde sagen, man kann dazu gut entspannen oder ein Buch lesen und es auch ganz einfach nebenbei hören. Für mich eine runde Sache.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu NARSILION