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NÅSTROND - Muspellz Synir

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Artist NÅSTROND
Title Muspellz Synir
Homepage NÅSTROND
Label DEBEMUR MORTI
Leserbewertung
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Wie so oft bei unbekannten old school Black Metal-Combos ähneln sich die beigelegten Infos zur Band. In den frühen 90ern gegründet, immerhin schon drei Full Length und div. Splits im Underground veröffentlicht, drängt man nun nach vorne, um seine blasphemischen Inhalte weiter zu verbreiten.

Dies versuchen NÅSTROND aus Schweden dann natürlich weiterhin klassisch mit einem bösen s/w-Artwork und einem angemessen dumpfen, verwaschenen Sound. Auch die Musik selbst ist nicht wirklich überraschend. So widmen sich Karl NE (Vocals & Gitarre) und Arganas (Drums) der Midtempo-Variante, die auch mal gerne schleppend oder gar doomig daher kommt. Schwerfällige Riffwalzen, bedachtes Drum-Tempo, hintergründiges Krächzen/ Leiden und zur Abrundung noch unterschwelliger Synth-Sound. Nur selten (z.B. bei „Eldrök“ und „Calling the Serpentine“) markieren brutale Ausreisser den urtümlichen Weckruf des Bösen. Das interessanteste an dieser an sich recht gewöhnlichen Old School-Scheiblette ist noch der eigentümliche Begriff „Tapes“ bei der Instrumenten-Aufzählung beider Musiker sowie das mit deutschen Texten versehende „Die Sense, die die schwarte Herbstzeitlos mäht“. Was der Titel nun an sich bedeuten soll, erschließt sich mir zwar nicht, aber inhaltlich dreht sich der Song wohl um eine langsam emporsteigende Plage (z.B. die Pest). Diese wird in doomiger Weise inszeniert und markiert mit ihrer tiefgehenden Atmosphäre und den besonders düsteren Vocals noch den besten Song des Albums.

Ohne Frage ist „Muspellz Synir“ sicherlich eher ein Tipp für Szene-Puristen, die mit der düsteren Atmosphäre und der fast greifbaren Schwere der Songs sehr gut fahren dürften.

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