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NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEATS - Live At Red Rocks

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NATHANIEL RATELIFF2
Artist NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEATS
Title Live At Red Rocks
Homepage NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEATS
Label CAROLINE
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Am 10. November ist das erste Livealbum von NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEATS namens „Live at Red Rocks” erschienen. Genau ein Jahr nach Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Durchbruchalbums, am 21.08.2016, spielte die Kapelle bei ihrer ausverkauften Homecoming-Show in Denvers ‚Red Rocks Amphitheater’ vor knapp 10.000 Fans ein Set mit 18 Songs. Darunter sind natürlich alle Publikumslieblinge zu finden, von „I Need Never Get Old“ über „Howling At Nothing“ bis zum Überhit „S.O.B.“, kongenial begleitet von der PRESERVATION HALL JAZZ BAND. Mit über einer halben Million verkaufter Alben allein in den USA, hat das Debüt mittlerweile Goldstatus erreicht. Gleiches gilt für die Schweiz und Belgien. In Kanada gab es gar bereits Platin. Hierzulande wurde NATHANIEL RATELIFF einem größeren Publikum durch seinen Auftritt bei ‚Inas Nacht’ im November 2015 bekannt.

Wer auf ausdruckstarken, von Soul und R’n'B beeinflussten Vintage-Rocksound steht, ist bei Nathaniel Rateliff (Vocals, Gitarre), Joseph Pope III (Bass), Patrick Meese (Drums), Luke Mossman (Gitarre), Mark Shusterman (Keys) und Andy Wild (Saxophon) an der richtigen Adresse. Ich hatte bereits das Vergnügen, die Truppe live zu erleben und freue mich darauf, dass die Herrschaften im kommenden Frühjahr zurück nach Deutschland kommen. Würden sie die bereits erwähnte PRESERVATION HALL JAZZ BAND mitbringen, hätte ich nichts dagegen, denn die Combo sorgt noch mal für ein knackiges Add-On im eh schon mitreißenden Sound-Kosmos des Herrn Rateliff und seiner Mannen. In diesem Sinne fackeln die Musiker auch gar nicht lange und lassen es nach dem instrumental-wummernden „Failing Dirge“ mit „I’ve Been Failing“ amtlich krachen. Der Rhythmus geht umgehend in Kopf, Herz und Beine und in diesem Sinne feiern NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEATS mit ihren Fans eine riesige Party, in der es keine Durchhänger gibt. Das gilt vordergründig natürlich insbesondere für die tanzbaren Stücke, aber auch ruhigere Vertreter wie „Wasting Time“ vom 2016er „A Little Something More From“ oder „Early Spring Till“ wissen uneingeschränkt zu überzeugen. Wenn die Mundharmonika sanft zu „You Should’ve Seen The Other Guy“ erklingt und Nathaniel unterstreicht, dass auch ein raues Organ jede Menge Emotionalität transportieren kann, ist das schon ein ganz besonderer Moment, auf den dank „I Need Never Get Old“ abermals sattes Gebläse und eine schwurbelnde Orgel folgt. Schlicht ein weiterer hochenergetischer Höhepunkt, der von so tiefenentspannten Tracks wie „Shake“ oder auch „Thank You“ abgelöst wird. Das großartige „Trying So Hard Not To Do“ ebnet derweil den Weg für „S.O.B.“ und zweifellos ist dies tatsächlich DIE Hymne von NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEATS, die entsprechend auch in der gebotenen Ausführlichkeit zelebriert wird, ehe „Having A Party“ am Ende noch einmal das Motto des Abends ins Gedächtnis ruft.

Kurz und bündig: „Live At Red Rocks” ist ein Kracher, der über annähernd 80 Minuten nichts anbrennen lässt und NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEATS nebst Gästen in Hochform präsentiert. Hier wurde die maximale Laufzeit eines CD-Rohlings mal auf das Beste genutzt und wer die Amis schon mal live erlebt hat, kommt um diesen Silberling eh nicht herum, versprochen!

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