Band Filter

NATURE DESTROYED - Hassliebe

VN:F [1.9.22_1171]
Artist NATURE DESTROYED
Title Hassliebe
Homepage NATURE DESTROYED
Label CODELINE
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Eine lange Zeit ist seit dem Debüt-Album „Shades“ von NATURE DESTROYED vergangen. Doch das Projekt um Gründungsmitglied und Ex-Keyboarder von L’ÂME IMMORTELLE Hannes Medwenitsch war alles andere als untätig. Und so erscheint in Kürze das brandneue Werk „Hassliebe“, bei dem ein weiteres Mal auch Guido Holly bei den Texten mitwirkte.

Nach dem epischen Intro „Shadow“ wird bei „Blind“ durchgestartet. Flotter Elektro mit Einflüssen aus Future Pop und Hellectro, der direkt auf die Tanzfläche zielt. Der Titeltrack drosselt das Tempo etwas, büßt dadurch aber keineswegs an Power ein. Mit „Rage“ liegt der erste ruhigere Song des Albums vor, der sich durch sphärische, geheimnisvolle Klangteppiche im Zusammenspiel mit leicht verzerrtem Gesang auszeichnet. „Zeitraum“ ist ein Instrumentaltrack, der durch seine harmonischen Sounds und ja, fast fröhlichen Melodiebögen überzeugt. Von der Grundstimmung werden bei diesem Stück Erinnerungen an KRAFTWERK oder auch JEAN-MICHEL JARRE wach. „The End“ beweist, dass sich der Sänger keineswegs hinter verzerrten Vocals verstecken braucht. Mit dieser Synthi-Pop Nummer zeigen NATURE DESTROYED ebenfalls, wie abwechslungsreich sie klingen können. Folgerichtig sind „Last Resort“ und „Broken Reality“ dann auch wieder härtere bzw. flottere Songs. Vor allem „Broken Reality“ wird gut auf der Tanzfläche funktionieren. Nach einem weiteren träumerischen Instrumentalstück, folgt mit „Self Inflicted“ der vielleicht emotionalste Titel des Albums. Das Ende bildet schließlich ein sehr guter Remix von „Last Resort“, den ILLUSION OF LIGHT ebenso äußerst tanzbar angelegt haben.

NATURE DESTROYED sind zurück mit einem eingängigen und abwechslungsreichen Album. Dabei werden zahlreiche musikalische Strömungen der Szene verarbeitet und zu einem überzeugenden Ganzen verschmolzen. Aufgrund der hohen Tanzbarkeit bietet die CD natürlich so sehr frisches Futter für die Dancefloors. Anspieltipps: „Blind“, „Self Inflicted“, Last Resort“ und „Broken Reality“.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu NATURE DESTROYED