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NEAERA - Armamentarium

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Artist NEAERA
Title Armamentarium
Homepage NEAERA
Label METAL BLADE
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Obwohl schon „Let the Tempest come“ ein astreines Death Metal-Album ist, wurden die Münsteraner von NEAERA immer noch mit Metalcore in Verbindung gebracht. Die Konzertreisen mit eben solchen Bands trugen sicherlich nicht gerade dazu bei, dies zu ändern. Doch schließlich brachte die verdiente Tour mit KATAKLYSM endlich die angemessene Aufmerksamkeit der Todesblei-Gemeinschaft.

Und jene einmal geweckt schlagen die Westfalen auch gleich mächtig weiter in diese Kerbe. So kommen schon Artwork und Logo des neuen Werks „Armamentarium“ um einiges düsterer daher und auch der Opener „Spearheading the Spawn“ zeigt, wo der Hammer hängt. Hier wird zur Einleitung mächtig im BOLT THROWER-Style nach vorne gerifft, dass man sofort die Matten fliegen sieht. Dazu growlt Fronter-Derwisch Benny staubsauger-tief wie nie zuvor. Killer! Genauso wie der Übergang in den fett treibenden Mittelteil, bei dem Benny gekonnt zwischen extremen Screams und Growls wechselt und die Rhythmus-Fraktion mächtig Gas in Sachen Mosh-Groove bzw. Blast-Passagen gibt. Fettester Killer gleich zu Beginn! Auch die weiteren Songs geben alles. Ob das blast-harte „Tools of Greed“, das mächtig groovende Titelstück, das schwedisch angehauchte „Synergy“ oder die mit verfremdeten Vocals abgeschmeckte Monsterwalze „The Orphaning“: NEAERA nehmen die ganze Energie ihrer Live-Shows und packen sie in 11 fett gezockte, amtlich produzierte und im Vergleich zu den Vorgängern um einiges direktere Dampfhämmer. Diese werden die Band dorthin katapultieren, wo sie hingehört: An die Spitze der deutschen und evtl. sogar europäischen Death Metal-Liga!

Zum krönenden Abschluss dieser Vollbedienung bieten die Münsteraner mit „Liberation“ eine epische Midtempo-Walze mit extrem fieser Atmosphäre. Die Kombi aus getragenen Lead-Melodien, dem treibenden Rhythmus und Bennys extremen Vocals haut einfach mächtigst rein! Genau wie das gesamte „Armamentarium“!

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