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NEAERA - Let the Tempest come

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Artist NEAERA
Title Let the Tempest come
Homepage NEAERA
Label METAL BLADE
Leserbewertung
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7.8/10 (8 Bewertungen)

Keine Frage, mit ihrem Debüt „Rising of the Oblivion“ haben die Münsteraner NEAERA einen ziemlichen Killer abgefeuert. Und mit ihrer permanenten Live-Präsenz hat man sich einen rundum gerechtfertigten guten Ruf in der deutschen Metal-Szene erspielt. Nun steht also das Album No.2 an und man darf gespannt sein, ob die Deather das Level halten oder gar noch ausbauen können.

Ausbauen können sie es! Der Grund dafür ist ganz einfach, dass „Let the Tempest come“ um einiges komplexer knallt und schneller auf den Punkt kommt. Sowohl die brachialen Brett-Parts als auch die Walzen-Passagen sind einfach gezielter auf den Weg gebracht, besser miteinander verwoben und haben nur ein Ziel: Die Nackenmuskeln der Fans bis zum Anschlag zu strapazieren. So gelingt es der Gitarrenfraktion z.B. ihre Soli schwungvoll in die Moshparts mit einzubauen, ohne diesen den Schwung zu nehmen. Dazu hat Fronter Benny, wie versprochen, mehr fette Growls eingebaut und cleane Passagen sind komplett verschwunden. Wer nun aber glaubt, dass NEAERA nun die gesamte Laufzeit über komplett durchschroten, liegt auch falsch. Obwohl das Hauptaugenmerk auf der Kompaktheit der Tracks liegt, welche absolut ne Ecke brutaler geworden sind, vergessen die Deather ihre Trademarks nicht. So treten immer wieder schleppende Walz-Parts in den Vordergrund, bei welcher gar eine gewisse Schwarzkittel-Atmosphäre entsteht (besonders gelungen bei „Plagueheritage“ und dem großartigen Einstieg zu „Heavenhell“). Dazu fügen die Münster-Metaller hin und wieder fette Breaks ein, durch die man natürlich gleich wieder in die Metalcore-Ecke gestopft wird.

Doch da haben NEAERA, weiß Satan, nichts verloren. Denn hier heißt es ganz klar: KATAKLYSM-Fans aufgehorcht! Hier kommt eine junge deutsche Band, die sich langsam aber sicher dem Thron der Kanadier nähert!

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