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NECRODEATH - Draculea

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Artist NECRODEATH
Title Draculea
Homepage NECRODEATH
Label SCARLET RECORDS
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Nur Vlad Tepes selbst weiß wohl, wie oft sein Leben als Quasi-Dracula nun schon in Büchern, Filmen und Metal-Alben wiedergeben wurde und seine Taten als Inspiration herhalten mussten. Nun haben sich die Italiener NECRODEATH nach 25 Jahren Existenz diesem Thema angenommen…

Von dem ausgenudelten Thema mal abgesehen, bieten NECRODEATH auch auf ihrem neuen Album wieder feinste Black/ Thrash-Kost, bei denen Fans von VENOM über KREATOR bis hin zu CELTIC FROST ihre Freude haben werden. Die Italiener setzen ihr Konzept gelungen um und lassen krachenden Thrash-Killern der Marke „Smell of Blood“ düstere Horror-Walzen wie „Party in Tirqoviste“ folgen, welche sowohl durch schleppende, fies-kalte Riffings als auch durch die eingeschobenen unheiligen ruhigen und bedrohlichen Passagen eine schaurige Aura erhalten. Auch das kranke Titelstück bildet einen perfekten Soundtrack für die Alpträume nach einem schönen Abend mit Horrorschocker-Filmen. Schleichend und böse bahnen sich die getragenen Riffs, die sirrenden Soli und die übers Album durchweg kranken Vocals den Weg ins Unterbewusstsein und schlagen dort unbarmherzig zu… Auch wenn manche 80er Band heutzutage noch mehr als gute Kost vorlegt, haben besonders VENOM und CELTIC FROST nicht wieder richtig zu alter Stärke gefunden. Wie das geht, zeigen NECRODEATH mit „Draculea“ eindrucksvoll und setzen dem Ganzen noch mit einem gelungenen Version des VENOM-Klassikers „Countess Bathory“ die Krone auf! Ist ja auch thematisch sehr passend, die Blutgräfin. Angemessen eingebunden werden diese tollen Songs übrigens von Intro und Outro, die passenderweise noch mit dem Geburts- beziehungsweise Todes-Jahr des Vlad Tepes betitelt wurden.

Ein rundum gelungenes Album, mit dem NECRODEATH weiterhin ihre Klasse beweisen und zudem eindrucksvoll zeigen, dass man die old schooligen Roots und fast langweilige Grundthemen ohne weiteres angemessen und spannend in die morderne Zeit bringen kann!

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