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NECRODEATH - Ton(e)s of Hate

VN:F [1.9.22_1171]
Artist NECRODEATH
Title Ton(e)s of Hate
Homepage NECRODEATH
Label SCARLET RECORDS
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19 Jahre existieren die italienischen Urgesteine von NECRODEATH nun schon in der Metal-Szene, wobei man die Bandgeschichte in 2 Phasen unterteilen muss. Da gab es die „Vinyl-Phase“ mit den 2 Klassikerscheiben „Into the Macabre“ und „Fragments of Insanity“, danach kam immerhin 10 Jahre nichts (Peso gründete allerdings die nicht ganz unbekannten SADIST) und ab 1999 die Wiederauferstehung mit allein 4 Alben für Scarlet in ebenso vielen Jahren.

Arbeitswütig ist man also geworden, aber keineswegs ausgewimpt. Black Thrash Metal steht immer noch auf den Fahnen der Südeuropäer, wobei die Musik eher dem klassischen (auch deutsch beeinflussten) Thrash angehört, Flegias bestialischer Gesang aber wie eine blackmetallische Variante von Mille daher kommt. Grosse Veränderungen zur letzten Scheibe „Black as Pitch“ gibt es nicht, waren aber auch kaum zu erwarten. Man ist lediglich ein klein wenig verspielter geworden, da gibt es schon mal ein paar Verschnaufpausen zwischen den schnellen Stücken. Z.B. überrascht der Opener „Mealy-mouthed Hypocrisy“ mit Midtempo Grooves und einem verschleppten Refrain. Auch „Queen of Desire“ fällt für NECRODEATHs Verhältnisse fast doomig aus. Klassischer Stoff dagegen überfällt die Ohren mit Tracks wie „Perseverance pays“ (eine Anspielung auf die eigene Geschichte?), wo der Refrain schon ziemlich an 80er KREATOR erinnert. Der Sound ist dagegen sehr modern, diesmal wurde in den Outer Sounds-Studios in Rom aufgenommen, nachdem man die letzten Alben alle in Schweden eingespielt hatte. Das Mastering erledigte dann auch wieder Goran Finnberg. Die Bedeutung des Covers erschließt sich mir allerdings nicht und könnte für Kontroversen sorgen…

Ein weiteres Schmankerl ist übrigens Lied Nr. 4, dabei handelt es sich nämlich um eine Neubearbeitung eines Stücks der aller ersten Scheibe mit Namen „The Flag of the inverted Cross“ (welches als Originalversion auch der Japan Bonus Track dieser Scheibe ist). NECRODEATH beweisen mit dieser Silberrille, dass man noch lange nicht zum alten Eisen gehört und Aggressivität und Eingängigkeit perfekt verbinden kann. Wer schon die letzten Scheiben mochte, kann hier nichts falsch machen!

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