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NECROS CHRISTOS - Doom of the Occult

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Artist NECROS CHRISTOS
Title Doom of the Occult
Homepage NECROS CHRISTOS
Label VAN RECORDS
Leserbewertung
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Die Berliner BlackDoomDeather NECROS CHRISTOS hauen uns mit ihrem zweiten Longplayer ein richtig schweres Geschoß vor den Latz! 23 Tracks in 74 Minuten, davon 9 volle Songs, 9 „Temple“ genannte Intermezzi und 5 „Gate“ benamste Zwischenspiele. Das kann man also nur im Zusammenhang sehen! Zumal alles von Hand eingespielt wurde! Kein Wunder, dass das Ganze 4 Jahre in Anspruch genommen hat. Leider hinkt die etwas dumpfe und schepprige Produktion hinter dem musikalischen Anspruch hinterher.

Den nahzu ausnahmslos schleichend groovenden Midtempo-Death Metal kann man vielleicht ein wenig mit den langsamen MORBID ANGEL-Sachen vergleichen, die Akustik-Instrumentals mit orientalischem Hauch rufen natürlich NILE und MELECHESH auf den Plan. Die arbeiten allerdings alle bombastischer und natürlich auch fetter produziert. Dafür klingen NECROS CHRISTOS wesentlich erdiger, undergroundiger und düsterer. Einzelne Tracks heraus zu heben, würde dem Album nicht gerecht werden. Einiges erinnert auch an CELTIC FROST bzw. TRIPTYKON, besonders was die düstere, schwere Stimmung angeht, andere Passagen mit rollenden Riffs erinnern an OBITUARY. Nur selten wird es mal richtig knüppelig, „Doom of Kali Maa-Pyramid of Shakti Love-Flame of Master Shiva“ ist für jene Fraktion phasenweise ein gefundenes Fressen.

Doch am ehesten fühlen sich hier Doom Deather zu Hause. Die dürfen „Doom of the Occult“ dann aber auch keinesfalls verpassen!

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