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NEIL TAYLOR - No Self Control

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Artist NEIL TAYLOR
Title No Self Control
Homepage NEIL TAYLOR
Label HYPERTENSION
Veröffentlichung ..
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Bislang kannte man NEIL TAYLOR eher als Musiker im Hintergrund. Etwa als Gitarrist bei TEARS FOR FEARS, ROBBIE WILLIAMS oder NATALIA IMBRUGLIA. Auch mit TINA TURNER, HOLLY JOHNSON, HEATHER NOVA, MORRISSEY, PETER GABRIEL und CHRIS DE BURGH stand er zusammen auf der Bühne oder im Studio, bevor er 2007 den Erfolgssongwriter Steve Torch traf, mit dem er drei Jahre lang an seinem Debüt „No Self Control“ arbeitete, auf dem er erstmals nicht nur als Gitarrist sondern auch als Sänger zu hören ist.

Ähnlich vielschichtig wie seine „Auftragsarbeiten“ präsentiert sich auch sein erster eigener Silberling, der mit dem Opener „Don’t Drive My Car“ vergleichsweise ruhig und unspektakulär startet. Es gibt weibliche Gast-Vocals zu hören und natürlich erste Gitarrensalven, bevor mit „Walk Away“ eine Rockballade auf dem Programm steht. Akustisch geht’s bei „Everybody Seems To Know My Name“ zur Sache, ehe „Would You Love Me” und „Dream Machine“ die elektrisch verstärkten Sechssaiter wieder einstöpseln. Derweil ist mit „I Never Said“ emotionaler Schwung angesagt, der vom knackigen „Heavy Grinder“ abgelöst wird, um schließlich an „Blood From A Stone“ mit seinen Sounthern-Rock-Einflüssen abzugeben. „Rewriting History“ lässt das Tempo ordentlich anziehen, während beim „Cocaine Blues“ die Langäxte heulen und „Here It Comes“ zur gefühlvollen Slow Motion zurückkehrt. Beim abschließenden Titeltrack „No Self Control“ darf am Ende gerockt werden, wobei der 50-jähige es auch hier mit dem wilden Rock’N’Roll keinesfalls übertreibt.

„No Self Control“ ist zweifelsohne ein Album aus der AOR-Schublade, wobei Mr. Taylor nur selten dem Mainstream verfällt. Die Scheibe ist erstklassig produziert – man merkt, dass Neil ein alter Hase und sozusagen im Aufnahmestudio zuhause ist. Mir fehlt nur ein wenig das Herzblut, das er sicherlich in den Songs stecken hat, aber nicht so recht zu hören ist. Dafür klingen die Stücke einfach zu perfekt. Es mangelt mir schlicht die Ecken und Kanten, auch wenn es die zwölf Songs ohne Zweifel abwechslungsreich und hörenswert geraten sind.

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