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NERVINE - Rebel Hell

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Artist NERVINE
Title Rebel Hell
Homepage NERVINE
Label BAD LAND RECORDS
Leserbewertung
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Die Wurzeln der Göppinger 3er-Formation reichen bis in Jahr 2000 zurück. Im Zweijahres-Rhythmus wurden die erste Demo-CD sowie das offizielle Debütalbum veröffentlicht. Das dieses Jahr in die Plattenläden gebrachte Zweitwerk „Rebel Hell“ wurde bereits im September 2006 in den Münchner Helion Studios eingezimmert. Also, die Zwei ist ihre Zahl und jetzt zur Musik.

Der Opener und Titelsong „Rebel Hell“ macht gleich deutlich, wo der Hammer hängt: Wenn im Beipackzettel von groovigem Dirt Rock die Rede ist, dann hat das seine Richtigkeit. Schnörkelloser Rotzrock, zu dem der raue Gesang von Frontmann Kurt Angerpower passt, wie die berühmte Faust. „Inside Of Me“ kommt trotz Riffgewitters überraschend melodisch rüber, so dass eine Scream-Sequenz im zweiten Songteil ein wenig „Abhilfe“ schafft. „So Far Away“: Sehr ruhiger Beginn, aber mit Einsatz des wütenden Refains geht es mächtig nach vorne. Das war hier wahrscheinlich nicht das Ziel, doch mit einem erneuten Tempowechsel wäre das Ganze noch hitverdächtiger. Als Inspiration darf man hier sicher NIRVANA nennen. „Fuck The Marsh“: Okay, wenn man zu viel Zeit alleine im Sumpf verbringt, kann das aggressiv machen. „H-Song“: Einfach rotzig. „Doc Snider“: Partytaugliche Abgehnummer. „Rain“: Melodisches Grundgerüst mit Akustikgitarre trifft auf harten Refrain. „Run“: Einfach rotzig. „Out There“: Nicht richtig auf den Punkt. „Separate“: Wie vorher. „The End“: Sehr aggressiv, jedoch mit entspannender Schlussminute. „Wonderland“: Erinnert, man höre und staune, an die EAGLES. Wenn man die CD nach dem eigentlichen Song-Ende noch eine Viertelstunde weiter laufen lässt (passiert ja eher selten) gibt es noch eine Zugabe.

Die Band beschreibt ihren Sound (analog zum Titel des Debütalbums) als Shock ‘n‘ Roll, soll heißen schmutziger Rock, verfeinert mit Grunge und Rock ‘n‘ Roll. Zwar gewinnt der Dreier damit keinen Preis für besonderen Abwechslungsreichtum, aber unter dem Strich gibt es hier ordentlich was auf die Lippe. Fans aus dem MOTÖRHEAD Dunstkreis können getrost beide Ohren riskieren.

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