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NEW PAGANS - The Seed, The Vessel, The Root And All

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Artist NEW PAGANS
Title The Seed, The Vessel, The Root And All
Homepage NEW PAGANS
Label BIG SCARY MONSTERS
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NEW PAGANS heißt eine Post-Punk-Indie-Rock-Kapelle aus Belfast in Nordirland. Mit „The Seed, The Vessel, The Root And All“ präsentiert der Fünfer, dessen Einflüsse von PJ HARVEY bis SONIC YOUTH reichen, sein Langspiel-Debüt. Im letzten Jahr gewannen die Damen und Herren um Sängerin Lyndsey McDougall den Northern Island Music Prize als bester Live Act und da wir von Live-Konzerten leider Gottes weit entfernt sind, widmen wir uns einfach mal der frisch eingetüteten Konservenkost.

Der Opener „It’s Darker“ schrammelt sich energiegeladen in die Gehörgänge und auch das nachfolgende „Bloody Soil“ präsentiert sich mit knackigen Melodien und viel Tempo absolut hörenswert. „Charlie Has The Face of A Saint“ kommt in tiefenentspannter Gelassenheit daher, während „I Could Die“ erneut Fahrt aufnimmt und mit dem lebhaften „Lily Yeats“ ein erstes, fesselndes Highlight auf dem Programm steht. „Admire“ schlägt derweil leisere Töne an, bevor die aktuelle Single „Harbour“ in Ohr und Bein geht. Gleiches gilt auch für das drängende „Yellow Room“, während „Ode to None“ Kopf und Fuß zum Wippen bringt. „Natural Beauty“ übernimmt mit poppiger Attitüde, wohingegen das finale „Christian Boys“ abermals in schrammeligen Indie-Gefilden unterwegs ist.

Da singen diese neuen Heiden also von christlichen Jungs, Samen, Gefäßen, Wurzeln und allem. Auf den ersten Blick ein wenig beunruhigend, aber tatsächlich liegt den NEW PAGANS in erster Linie die Musik am Herzen. Und dann sind sie auch noch stolze Verfechter von Frauenrechten sowie der Sichtbarkeit und Inklusion eben dieser Rechte in der Musikindustrie. Als zweifache Mutter wird Lyndsey auch mehr als ein Lied davon singen können, wie schwierig es ist, den Job, der alles andere als Nine to Five ist, und die Familie unter einen Hut zu bringen. Gemeinsam machen die Nordiren auf jeden Fall einen guten Job, denn „The Seed, The Vessel, The Root And All“ macht Spaß, bringt das richtige Maß an Eingängig- und Eigenständigkeit mit und wird auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig. Außerdem lässt die Platte bereits erahnen, dass es auf der Bühne bei den NEW PAGANS ordentlich rund geht.

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