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NIGHTMARE - Genetic Disorder

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Artist NIGHTMARE
Title Genetic Disorder
Homepage NIGHTMARE
Label REGAIN RECORDS
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Bereits seit 1979 (!) gibt es Kraftstoff aus dem Hause NIGHTMARE! 1983 supportete man immerhin DEF LEPPARD während deren Pyromania-Tour in Grenoble und 1984 und 1985 erschienen 2 Alben auf dem britischen Kult-Label Ebony Records. Danach war bis 1999 Schicht im Schacht, der Reunionshow folgte eine Doppel-Livescheibe, dem wiederum 2001 die dritte Studioplatte „Cosmovision“ folgte. 2003 gab es das Konzeptalbum „Silent Room“, ebenfalls auf Napalm Records. Danach wechselte man zu Regain Records und brachte 2005 „The Dominion Gate“ raus, dem nun das starke „Genetic Disorder“ zur Seite gestellt wird. Produziert und gemixt hat Fredrik Nordström im Studio Fredman, da kommt Soundtechnisch also schon mal Freude auf!

Musikalisch bietet man wie gehabt kraftvollen Power Metal 80er-US-Prägung mit europäischen Einflüssen, der sich nicht hinter den derzeitigen Größen verstecken muss. Ist der Speed bei „Nothing Left Behind“ noch recht moderat gehalten, so wird in „Battleground for Suicide“ auch mal richtig Gas gegeben. Meist bewegen sich NIGHTMARE jedoch im Midtempo-Dampfhammerbereich. Neben der fetten, aber auch feinen Gitarrenarbeit sticht vor allem das klare Organ des Sängers ins Ohr. Die angenehme Rauheit passt hervorragend zum Sound der Combo. Das coole Cover fügt sich perfekt in die 80er-Ausrichtung ein und mit einem rulenden Hit wie „Leader of the Masquerade“ dürfte man bei Fans von OMEN/ alten FATES WARNING/ VICIOUS RUMORS/ HELSTAR etc. offene Türen einrennen! Ohne dabei altbacken zu klingen, so dass auch Fans der nordischen/deutschen Power-Fraktion voll auf ihre Kosten kommen. Dafür sorgt der zum Teil schon fast thrashige Sound („Final Procession“,“The Winds of Sin“), geile Soli inklusive!

Insgesamt gibt es also eine gute Stunde kraftvoll-modernen Power Metal, wie er im Buche steht! Da die Scheibe das hohe Niveau bis zum letzten Song hält, kann „Genetic Disorder“ vorbehaltlos empfohlen werden!

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