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NIGHTRAGE - Insidious

VN:F [1.9.22_1171]
Artist NIGHTRAGE
Title Insidious
Homepage NIGHTRAGE
Label LIFEFORCE RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.5/10 (2 Bewertungen)

Die Griechen NIGHTRAGE liefern seit Jahren Qualitätsscheiben ab, konnten aber trotz handwerklicher Finesse bisher noch nicht in die Phalanx der „großen“ Bands vorstoßen. Auf dem neuen Werk „Insidious“ setzt man den Trend der letzten Alben fort und bewegt sich in immer melodischere Gefilde. Das klingt nun extrem derbe nach ARCH ENEMY, sowohl die Klasse Gitarrenarbeit, wie auch der heisere Brüllgesang und die Arrangements.

Das hat zwar fast null eigene Note, wird aber töfte präsentiert und mit enormem Druck vorgetragen. Die ersten Tracks, darunter der famos holzende Titeltrack, brettern allesamt rasant aus den Speakern und überzeugen, auch wenn sich der Songaufbau schon hier recht arg ähnelt. Mit dem ruhig-melodiös beginnenden „Sham Piety“ bewegt man sich dann erstmals Richtung reinem Heavy Metal, wieder mal parallel zu ARCH ENEMY, wenn die mal nicht aufs Gaspedal latschen. „Cloaked in Wolf Skin“ bollert dafür dann straight vorwärts, die Klampfen bleiben dennoch jederzeit im Amott-Modus. Das ist alles auf hohem Niveau gezockt, lässt nur leider den Ohrwurmfaktor der übergroßen Vorbilder missen. Weshalb NIGHTRAGE auch mit diesem Werk nicht über den Status B-Liga hinauskommen werden. Freunde des ursprünglichen Göteborgsounds (um mittelalte IN FLAMES etc.) dürfen hier dennoch zugreifen, wenn sie von diesem Sound nicht genug bekommen können – zumal die Initiatoren des Genres ja kaum noch selbigen zocken. Mit Tompa Lindberg (bei einigen Tracks), Tom S.Englund (geil beim atmosphärischen „Solar Corona“!), Gus G. und John K (BIOMECHANICAL)hat man auch einige wirklich herausragende Gastmusiker an Bord.

Gute Alternative/ Ergänzung zu den ganz großen Combos.

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