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NO MORE FEAR - Mad(e) in Italy

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Artist NO MORE FEAR
Title Mad(e) in Italy
Homepage NO MORE FEAR
Label MURDERED MUSIC
Leserbewertung
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Schaut man sich Artwork und Bandfoto von NO MORE FEAR an, könnte man eigentlich auf eine Band schließen, die im VOLBEAT-Fahrwasser rockt. Und auch das Mafia-Intro würde zu diesem ersten Bild, das man von den Italienern bekommt, durchaus passen.

Was dann aber folgt, erstaunt dann doch ziemlich. So rocken NO MORE FEAR hier eine ordentliche Rutsche Prog-Death Metal und das richtig amtlich. Besonders die Kombination von Gitarre und Drums weiß zu gefallen. Vertrackte Schlagzeug-Folgen duellieren sich hier mit kantigen Riffattacken, ohne dass dabei eine Seite ins zu Virtuose oder Extreme ausartet. So rockt man sich schon beim Opener „150 Years“ quasi in einen Rausch, zu dem der recht eintönige Growl-Gesang nicht so richtig passen mag. Dafür kommen die eingestreuten Banjo-Klänge recht kultig. Das folgende „Taranthell“ geht etwas leichter zugänglicher, ja fast melodisch, Werke und überrascht im Mittelteil mit einem eingängigen Refrain, bei dem die eh langweiligen Growls in einen SingSang übergehen, der noch weniger passt. Und das zieht sich quasi wie ein roter Faden durch das Album. Musikalisch präsentieren sich NO MORE FEAR wirklich in Topform, jonglieren mit progressiven Death Metal-Attacken, melodischen Einschüben und eigenwilligen, mediterranen Soundspielereien in Form von Banjo, Maultrommeln und Akustik-Gitarren. Die eintönigen, und wenig satten Growls passen dazu allerdings nicht wirklich und wenn der Herr sich dann noch an ein wenig Variation versucht, funktioniert das noch weniger. Alleine der hymnische, cleane Gesang z.B. bei „Cemento Armato“ kann überzeugen, aber leider funken die Growls auch da gleich wieder dazwischen!

So macht „Mad(e) in Italy“ seinem Namen alle Ehre und wird zu einem mehr als zweischneidigen Schwert.

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