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NO TE VA GUSTAR - Todo es tan inflamable

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Artist NO TE VA GUSTAR
Title Todo es tan inflamable
Homepage NO TE VA GUSTAR
Label ÜBERSEE RECORDS
Veröffentlichung ..
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NO TE VA GUSTAR kommen aus Uruguays Hauptstadt Montevideo und gehören neben LA VELA PUERCA und ABUELA COCA zur Sperrspitze der dortigen Musikszene. Doch wo ihre Kollegen eher Richtung Ska oder Funk tendieren, drückt Sänger, (Haupt-)Songwriter und Gitarrist Emiliano Brancciari der Musik von NO TE VA GUSTAR den Stempel Latin Rock auf, denn die Gitarre wird hier selten aus der Hand gelegt und ab und zu sogar in die Steckdose gesteckt. In fast 10 Jahren Bandgeschichte hat man sich eine feste Fanbase vor allem in der Heimat, aber auch im benachbarten Argentinien, sowie in ganz Lateinamerika erspielt, das zweites Album „Este fuerte viento que sopla“ brachte dabei den Durchbruch und mehrfach Platin.

Auf dem vierten Werk „Todo es tan inflamable“, noch eingespielt mit den mittlerweile durch neue Kollegen ersetzten Mateo Moreno am Bass und Pablo Abdala an den Drums finden sich 14 Songs (aus Aberglaube wurde Track 13 übersprungen) verschiedenster Einflüsse. Und da drei der sieben Bandmitglieder immer Posaune, Trompete und Saxophon im Gepäck haben, darf eine fetzige Ska-Nummer („Fuera de control“) natürlich nicht fehlen. Ansonsten geht es aber eher entspannt-gemütlich zu. Sanfte Balladen (z.B. „Una triste melodia“ oder „Simplemente yo“ ) und mit lateinamerikanischen Rhythmen durchzogene Mittempo-Nummern wie der Reggae „No les ves“ oder die Candombe „Todo el dia“ wechseln einander ab, der Einsatz diverser Percussion unterstreicht das folkloristische Flair. Aber auch Einflüsse europäischer Rockmusik von den BEATLES bis zu den STONES kann man ausmachen, z.B. beim Opener „En la cara“ oder der straighten Gitarrenrocknummer „Poco“. Während man als Normal-Konsument auch mal mitsummt, wird man sich als der spanischen Sprache mächtigen auch mal mit den durchaus kritischen Texten des Septetts auseinandersetzen.

Wer feurige Tanzmusik sucht, dem werden die Jungs sicherlich zu wenig Pfeffer im Hintern haben, aber Freunde abwechslungsreicher, angerockter Chillout-Musik werden ihren Namen für lateinamerikanisches Understatement halten.

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