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NOCTISDARK - The Roots of Dreamers

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Artist NOCTISDARK
Title The Roots of Dreamers
Homepage NOCTISDARK
Label EIGENPRODUKTION
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In gut 12 Jahren Existenz haben es die Spanier NOCTISDARK gerade mal auf zwei EPs gebracht, was vor allem daran liegt, dass die Chefs Dani (Gitarre, Vocals) und Alex (Bass) dieses Proekt neben ihrer eigentlichen Band IGNIS AETERNI hauptsächlich für Experimente und Spielereien nutzten. So orientierte man sich zu Beginn an SAMAEL („Passage“-Phase) und CRADLE OF FILTH („Midian“), wovon bei ihrem ersten Demo-Album nun allerdings nicht mehr viel zu hören ist.

Vielmehr erinnern die getragenen Doom-Songs an frühere MY DYING BRIDE-Sachen, wobei deren Klasse zu keiner Sekunde erreicht wird. Zwar kommen die schleppenden Kompositionen mit ihren gezogenen Melodien, den kleinen, verträumten Aktzenten hier und da recht gefällig rüber, aber die Zusammenführung mit den Vocals funktioniert alles andere als gut. So präsentiert Dani sowohl cleane Vocals als auch Kreischerei und Growls, was sich in diesem Fall aber nur schwer miteinander kombinieren lassen will. Nur aufgesetzt kommen einem die Wechsel der Stile vor, quasi hintereinander abgearbeitet. Dazu schwächelt der Spanier deutlich beim sauberen Gesang, aber auch die extremen Gangarten wollen sich einfach nicht in die Musik einflechten lassen, welche zudem halt klassisch Demo-Like wenig nach einer Einheit, sondern mehr nach einigen übereinander gelegten Spuren klingt. Da ist in Sachen Atmosphäre und Tiefgang nicht viel zu holen.

So bleiben am Ende einige nette Ansätze, welche aber auch als Nebenprojekt, das immerhin 12 Jahre auf dem Buckel hat, deutlich zu wenig ist.

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