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NOCTURNAL BREED - Napalm Nights

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Artist NOCTURNAL BREED
Title Napalm Nights
Homepage NOCTURNAL BREED
Label AGONIA RECORDS
Leserbewertung
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4.0/10 (1 Bewertungen)

Ok, machen wir es mal kurz. Gegründet wurden NOCTURNAL BREED 1996 u.a. von Silenoz (DIMMU BORGIR) und S.A. Destroyer (ehem. GEHENNA), um die Black Metal-Grenzen zu durchbrechen und einfach zu rocken. Über die Jahre kamen und gingen u.a. Sagrath (DIMMU BORGIR), Tjodalv (SUSPERIA, ehem. DIMMU BORGIR), Astennu (ehem. DIMMU BORGIR). Die waren alle irgendwann mal weg, S.A. Destroyer blieb und hat nun, sieben Jahre nach dem letzten Album „Fields of Rot“, ein Line Up mit neuen und alten Members beisammen (allerdings keinen der DIMMU-Jungs) und auch ein neues Album eingetütet.

Damals klangen die Norweger wie MOTÖRHEAD auf Speed und scheinbar dauerte es sieben Jahre, bis man sich von dem Trip erholt hat und bereit für den nächsten ist. Jedenfalls sind NOCTURNAL BREED auch sieben Jahre später mit Titeln wie „The Devil Swept The Ruins“ oder „The Bitch of Buchenwald“ noch wie „Lemmy voll drauf“. Doch schon „Cured Beyond Recognition“ lässt vermuten, dass der Stoff mit was anderem gestreckt wurde. Spielerisch anspruchsvolle Riffs, fiese Black-Screams, ausgearbeitetes Solo? WTF…? Das soundtrack-artige, 12minütige Kriegs-Epos „Napalm Nights“ macht zwar mit seinen eingängigen, reduzierten, thrashigen Mid Tempo-Riffings seinem Namen alle Ehre, passt aber überhaupt nicht zu NOCTURNAL BREED! Die folgenden Songs rotieren zwar ganz nett im angeschwärzten KREATOR/ SODOM-Revier, hauen aber auch nicht wirklich was raus. Es klingt einfach zu „normal“ und NOCTURNAL BREED waren nie „normal“! Das brutale, basslastige „Krigshisser (D.N.K.)“ packt dann zum Abschluss noch die richtige, räudige Black Metal-Keule aus und wird dabei passend von Nocturno Culto (DARKTHRONE) angeführt, passt aber eigentlich auch nicht ins NOCTURNAL BREED-Rooster.

So fangen die Norweger mit „Napalm Nights“ zwar dort an, wo sie 2007 aufgehört haben, verlieren aber dann völlig den Faden und damit auch ihr eigenes Gesicht. Schade!

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