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NONE VALUELESS ART - …Until Nature Abolishes Us

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Artist NONE VALUELESS ART
Title …Until Nature Abolishes Us
Homepage NONE VALUELESS ART
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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9.0/10 (5 Bewertungen)

Auch nach über 15 Jahren Bandgeschichte regiert bei den Bielefeldern NONE VALUELESS ART der oldschoolige Black Metal der nordischen früh-90er mit Pagan/ Heathen-Einschlag. Auf dem neuen Output, der über einen Zeitraum von anderthalb Jahren erneut komplett in Eigenregie aufgenommen wurde, präsentiert man zu Beginn erstmal den über 10-minütigen Opener „A Palace for your Mourning Soul“, der bereits 2009 komponiert wurde.

Neben schierer Raserei, sirrenden Klampfen und dem heiseren Gekrächze von Bandkopf H.S. gibt es aber auch epischere Parts und sehr melodische Läufe, die einmal mehr an BATHORY oder FALKENBACH denken lassen im Geiste. Trotz der Überlänge klingt das alles schlüssig und ist Abwechslungsreich genug, um den Hörer auch bei den Boxen zu halten. „Ruhm ist keine Ehre“ wiederum ist lediglich eine Neuaufnahme, bereits 2006 komponiert und 2010 auf „Memorabilia – Strictly Black Metal“ veröffentlicht, präsentiert sich hier nur spieltechnisch und soundmäßig verbessert eben. Nachdem auf dem 2012er-Demo „Suggestion & Melancholie“ von „Rod Melancoli“ nur ein kurzer Auszug zu hören war, erschallt das Epos hier nun volle 16 Minuten lang und überzeugt auch bei dieser Länge ebenso wie der erste Langtrack. 2008 bereits wurde das ebenfalls 16-minütige „Lebenstracht“ geschrieben, ihr seht also, dass die Mühlen immer noch recht langsam mahlen bei NVA. Auch hier wechseln sich schnelle Parts mit epischeren Passagen ab, was sich quasi durch das gesamte Album zieht. Auch mit dem Titeltrack erklingt kein brandneuer Song, denn der wurde bereits 2005 in Form gebracht… es hat also ein wenig gedauert, die fast neun Minuten rund klingen zu lassen und aufzunehmen. Das abschließende „Kastareal“ ist dann eine reine, siebeneinhalb-minütige, aktuelle Akustiknummer.

Es dauert zwar immer eine halbe Ewigkeit, bis neues Material veröffentlicht wird, aber Freunde des frühen Nordland-Black/Pagan Metals sollten in die neue Scheibe von NONE VALUELESS ART unbedingt mal reinlauschen!

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